Neujahr in Beijing
Platz des himmlischen Friedens
18.02.2007 |
So, erstmal ausgeschlafen und dann raus aus den Federn und ab in Richtung Stadtzentrum, zum „Platz des Himmlischen Friedens“.
Das Wetter hat uns nicht enttäuscht, herrlicher Sonnenschein war die ideale Ausgangslage, um den Platz einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Diesmal waren wir jedoch nicht allein, der Platz war unglaublich voll von gutgelaunten Menschen, die den Tag genossen, Drachen steigen ließen und den Platz, gemäß seiner Bestimmung, als Park nutzten.
Diesmal kam uns der Platz auch wesentlich größer vor, als am Vorabend. Von der Mitte aus gesehen blickten wir nördlich vorm Mao Mausoleum stehend Richtung Norden auf das „Tor des Himmlischen Friedens“, Richtung Osten auf das Museum der Revolution und Geschichte und Richtung Westen auf die „Halle des Volkes“, das chinesische Parlament. Der Mittelpunkt wird von dem für Mao Ze Dong nach seinem Ableben errichteten Mausoleum gebildet. Im Süden des Platzes befindet sich das Front Gate.
Gegen Nachmittag sind wir dann auch weiter Richtung Süden in die Innenstadt von Bejing vorgedrungen. Mit seinen zahlreichen „Hutongs“ – kleinen, engen Gassen, die sich zwischen den oft sehr baufälligen Gebäuden entlangziehen – bot sich uns ein schier unendlich großes Areal voll mit Obstständen, kleinen Läden und Suppenküchen. Letztere waren schließlich auch die Hauptursache für die unglaubliche Geruchsvielfalt, welche sich uns in die Nasen drang, ob wir nun wollten oder nicht. Ob dabei alle Gerüche tatsächlich von den Speisen herrührten, wagen wir jedoch zu bezweifeln.
Abends gingen wir, dem Ratschlag meines Reiseführers (nicht der LonelyPlanet!) folgend in das „Qianmen Quandjude Roast Duck“ Restaurant in der Qianmen Dajie, welches südlich vom Platz des „Himmlischen Friedens“ gelegen ist. Von meinem Reiseführer hoch gepriesen, vom LonelyPlanet als Gefahr für jeden Touristen ausgewiesen (haben wir schlauerweise erst später gelesen…) wurden wir „vom Feinsten“ abgezockt. Da das Restaurant selbst komplett ausgebucht war, haben wir uns in der „Snack“ – Abteilung eine Peking-Ente schmecken lassen, die wirklich unglaublich fett war und mit Sicherheit nicht einen Meter in ihrem Leben geflogen ist! Serviert wurde dieses traurige Mahl von einer unglaublich unfreundlichen Bedienung auf einem Pappteller, die den stolzen Preis von 9 Euro, in China ein halbes Vermögen, auch noch im Voraus kassiert hat! Also liebe Leute, geht niemals in diesen Laden! Danach gings dann wieder ab in die Herberge und zeitig ins Bett, denn am nächsten Tag sollte es ja zur großen Mauer gehen!
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Zusammen mit seinem Kollegen Martin macht sich Felix auf nach Peking um zusammen mit geschätzen 1,2 Millionen Chinesen das alte Jahr zu verabschieden und das Jahr des Schweines zu begrüßen.














