Urlaub in "Ingien"
Vom Dunkel ins Licht und zurück
10.09.2003 |
Eines muss man ja mal festhalten: Cinnamon Rolls schmecken einfach überall auf der Welt 1a und in Obstsalaten dominiert, egal wo und sehr zu meinem Bedauern, immer Papaya. Das habe ich auch ohne Guru herausgefunden, und vielleicht interessiert es deshalb niemanden in Rishikesh. Nichtsdestotrotz steigen meine Sympathien.
Auf der anderen Seite vom Fluss wuseln Gläubige durch die beiden 13stöckigen Tempel Shri Trayanbakshwar und Swarg Niwas, so dass ich aus der Ferne automatisch an einen Termitenhaufen denken muss, über die Hängebrücke von Laksman Jhula quetschen sich auf anderthalb Metern Pilger mit ihren Plastikflaschen voll heiligem Gangawasser an Touristen und Fotografen vorbei, und alle paar Sekunden braust ein Mofa durch die ganze Meute.
Die Affen am Geländer stört das alles herzlich wenig. Also behalte ich meine grosse Erkenntnis für mich und posiere weiterhin mit nationalen Touristen fürs Fotoalbum.
Laksman Jhula ist eigentlich der Stadtteil für Yogafans, die Swarg Ashram inzwischen zu überfüllt und kommerziell finden, was westliche Besucher natürlich umso mehr anlockt. Nur nach Rishikesh downtown will so recht niemand, was durchaus nachvollziehbar ist, wenn man erst einmal die holprige Verbindungstrasse, eigentlich mehr Loch als Strasse (das Wort "Schlagloch" erfährt eine neue Dimension) hinter sich gebracht und es irgendwie geschafft hat, in den düsteren Gassen alle paar Meter angehupt und eingesaut, aber wenigstens nur fast überfahren zu werden. Also lieber auf den Terrassen am Ufer sitzen bleiben, oder noch ne Zimtschnecke holen.
Ohne Papaya.
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- Heike Schwarzpelz
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- 26
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- Bremen
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Urlaub in "Ingien"
Urlaub in "Ingien" heisst zu Besuch bei Inga - in Indien. Meine alte WG-Kumpanin macht derzeit ein 6-monatiges Praktikum in der deutschen Botschaft in New Delhi. Von hier aus geht es mit Notebook und DigiCam im Rucksack in holperigen Bussen und Zügen in Richtung des Himalaya, der Thar-Wüste, an den Strand, durch allerlei Städte oder auch ganz woanders hin. Mal sehen.
Die nächsten vier Wochen ist morgen auch noch ein Tag.















