SONAR - Festival für Elektronische Musik
Relaxing Day und Abschied
16.06.2002 |
Nach dem Konzertstress der letzten Tage gönnten wir uns den Luxus, etwas länger zu schlafen. Nachdem wir uns am Placa Reial Kaffee gönnten und nach unserer Vermutung – Fußballfans beobachten konnten, die irgendeinen Sieg feierten – besuchten wir auf der Rambla einen Kunsthandwerksmarkt und kauften einige Geschenke. Das nächste Ziel war die Columbusstatue, in der man mit einem Lift hochfahren kann und einen tollen Blick über Barcelona hat. Im Hafenbereich gab es einen weiteren Markt, den wir auch besuchten.
In allen Reiseführern wird man davon gewarnt, dass in Barcelona, vor allem im Bereiche der Ramblas, aber auch im Hafenbereich, geklaut wird. Haben wir gelesen, jedoch nicht damit gerechnet, dass uns so etwas passieren könnte. Wir saßen am Hafen und Hannes hatte seine Umhängetasche keine 50cm neben sich liegen. Und während er ein Foto machte, gelang es einer Person, die Tasche zu klauen. Das ging so schnell, dass wir gar keine Chance hatten irgendwen zu erkennen, die Tasche war weg! Zum Glück waren nicht allzu viele Wertgegenstände enthalten, jedoch war auch sein Reisepass weg.
Etwas deprimiert machten wir uns auf den Weg in das nächste Polizeiwachzimmer. Dort angekommen war das Haupttor versperrt und kein Mensch vorhanden, zum Glück begaben wir uns auch auf die Rückseite des Gebäudes, wo wir uniformierte Beamte erkennen konnten. Man ließ uns trotzdem noch ca. 40 Minuten warten, da eine Person vor uns noch im Amt war und anschließend noch ein wenig Fußball geguckt werden musste. In der Polizeidienststelle bestätigten sich die Angaben des Reiseführer, dass in Barcelona viel gestohlen werden würde, da bereits verschiedene Vordrucke in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Ungarisch, vorlagen. Mit einer Bestätigung in der Hand konnten wir unser anschließendes Essen genießen.
Die Sagrada Familia, das Wahrzeichen Barcelonas erreichten wir nach einem gewaltigen Fußmarsch. Diese von Antonio Gaudi entworfene Kirche wurde nach seinem Tode weiter aufgebaut, ist jedoch immer noch nicht, auch nicht im heurigen „Gaudi-Jahr“, fertig. Imposant sind die sechs Türme der Kirche, die man auch, sehr mühsam, besteigen kann. Gaudi hat mit dieser Kirche weniger ein Gotteshaus, sondern eher ein künstlerisches Lebenswerk geschaffen. Da die österreichische Botschaft auf unserem Rückweg von der Kirche zum Hotel lag, gingen wir noch dorthin. Diese war jedoch geschlossen, deshalb beschlossen wir, am nächsten Tag die Information einzuholen, ob Hannes zu seiner Diebstahlsbestätigung noch ein weiteres Dokument zur Ausreise benötigen würde. Den Rest des Tages verbrachten wir mit Essen und dem Versuch bei der immer größeren Hitze einzuschlafen.
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- Name
- Christian Pöschl
- Alter
- jung geblieben
- Ort
- Arnoldstein
- Webseite
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SONAR - Festival für Elektronische Musik
Vom 12. - 17. Juni besuchten Christian Pöschl und sein Freund Hannes aus Arnoldstein, Östereich die SONAR, Europas größtes Festival für Elektronische Musik und Multimedia Art. Ausgerüstet mit Kamera und Presse-Akkreditierung durchstreifen die beiden Festival-Profis 3 Tage und Nächte Konzerte und Konferenzen, Performances, Installationen, Projektionen...




















