









no|mad: Hannover bis Kapstadt
45Grad und danger mines in the middle of nowhere
22.04.2001 |
Unsere Runde durch die Wüste, haben wir nun doch „umgeplant“. Wegen Mangel an heilen Ersatzreifen, Hitze (um 16h noch 45Grad im Schatten) und Unwohlsein. Also sind wir dann noch einen Tag in der Oase Siwa geblieben, haben lediglich unseren Lagerplatz verlegt und zwar zum „White Mountain“.
Abends waren wir im Dorf günstig und typisch essen und sind dann im Stockdunkeln mit GPS und unseren elektronischen Karten zu diesem Aussichtspunkt in the middle of nowhere navigiert.
Jetzt fahren wir wieder zurück nach Marsa Matruh, da wir ja am 23. in Cairo sein müssen wegen des Papierkrieges bezüglich der Verschiffung. Aber wir wollen die Gelegenheit nutzen, endlich mal auch im Mittelmeer schwimmen zu können, wozu wir bis jetzt noch nicht gekommen sind, obwohl wir ständig an seine Küste stossen.
Als i-Tüpfelchen haben wir unseren Wassertank auch mit einer Duschvorrichtung versehen! Die Dusche wird dann auch eingeweiht, (mit trüben Wasser aus der Siwa-Oase)...
Auf dem Weg zur Siwa Oase
So, wir hatten also Alexandria in Richtung Marsa Martruh verlassen, um dann von dort aus nach Süden zur Siwa Oase vorzustechen. Wie für uns ja typisch, entwickelte sich das natürlich auch gleich wieder zu einer Nachtfahrt…
Marsa Martruh verließen wir gegen Mitternacht und planten die 250km entfernte Oase noch vor Morgengrauen zu erreichen. Das sollte nicht so einfach werden, wir gerieten nämlich auch gleich in einen Wüstensturm, in dem feinste feuchte Staubpartikel die Luft völlig undurchsichtig machen. Also ging es mit verlangsamter Fahrt weiter, bis wir an dieses Schild kamen.
Wenn man bedenkt, dass wir die Straße kaum sahen, eine Karte von 1942 hatten und Ägypten das verminteste Land der Welt ist, weiß man dann doch nicht immer, ob man wirklich die richtigen Entscheidungen getroffen hatte.
Aber positiv denkend fuhren wir weiter, bis wir mal wieder einen Platten hatten – Nagel im Reifen! Mal wieder ein Reifenwechsel im Stockdunkeln, wenigstens war der Sturm vorüber!
Wieder unterwegs erreichten wir dann auch die Oase so gegen 7 Uhr morgens und schlugen unser Lager auf…
Ansonsten hat die Oase an unserem Lagerplatz nicht allzu viel zu bieten, nur das hier um 16 Uhr immer noch 45 Grad im Schatten herrschen!!!!
Nebenan findet sich aber die Stadt mit ihrer berühmten Dattel- und Rosenöl-Industrie.
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no|mad: Hannover bis Kapstadt
Hallo, wir sind Jonas und Tim mit NOMAD!
Wir drei fahren am 17.03.2001 nach Kapstadt! Los geht´s in Hannover. Wir werden mit dem eigenen Auto nach Kapstadt fahren. Das eigene Auto, ein Unimog S404, wurde nach seinem Kauf auf den bedeutungsschwangeren Namen NOMAD getauft. Nun ja, wir sind also jetzt seit einem Jahr intensiv dabei diese Reise vorzubereiten, zu planen und uns auszurüsten. Irgendwie muß jetzt nur noch alles ins Auto passen und dann kann´s losgehen!
Wir fahren ab Deutschland über die Türkei und Jordanien auf dem Landweg nach Ägypten. Dort geht es dann weiter über Sudan, Äthiopien, Kenia, Tansania, Mosambik, Malawi, Sambia bis nach Südafrika/Kapstadt, unserem Ziel.






