









no|mad: Hannover bis Kapstadt
Wir sind in Afrika!
10.04.2001 |
So, wir sind eben aus Israel ausgereist, nach Ägypten natürlich, d.h. wir sind in Afrika!!!
Und wehe, da kommt jetzt irgend so ein Schlaumeier daher und will was erzählen von wegen Sinai gehöre sonst wo zu!!!
9.4.-10.4. Eilat-Cairo
Nachdem wir in Israel zwei Tage lang westliche Zivilisation genossen haben, ging es nun weiter nach Cairo. Leider wussten wir erst nach dem Grenzübertritt, dass in Ägypten GPS verboten ist, so kostete uns die Abwicklung aller Formalitäten inklusive Schmiergeld fürs GPS rund 600 DM. Da führte kein Weg drum herum, aber schließlich werden wir in diesem Land, wo es so viel zu sehen gibt, auch längere Zeit bleiben.
Immerhin zogen die beiden Soldaten, die den Wagen von innen unter die Lupe nahmen, wenigstens vorher ihre Schuhe aus.
Alles in allem waren wir aber froh überhaupt durchgekommen zu sein, da die Einreise für Diesel- und Geländewagen eigentlich verboten ist. Wie uns der israelische Grenzer mit auf den Weg gab, hängt das wohl stark davon ab, wer auf ägyptischer Seite gerade Dienst hat.
„We try, maybe we come back in a few minutes“. Vier Stunden später, bei Einsetzen der Dunkelheit konnten wir endlich sagen, WIR SIND IN AFRIKA!
Dann ging es quer durch den Sinai, vorbei an unzähligen Polizeisperren und im Tunnel unterm Suezkanal durch. Mitten in der Nacht erreichten wir Cairo.
Am nächsten Tag deckten wir uns auf einem Autoteilebazar mit Spezialeffekten zur Verschönerung des Wagens ein, die wir nach einem Besuch bei den Pyramiden und anschließendem Stadtbummel, bis spät Nachts montierten.
Nomad ist jetzt von den einheimischen LKW kaum noch zu unterscheiden, denn die kommen einem nachts manchmal blinkend und funkelnd wie ein Weihnachtsbaum entgegen, dass können wir jetzt auch!
11.4. Dahab, Sinaihalbinsel, Rotes Meer
Heute konnte ich immerhin bis 8.30 Uhr schlafen, obwohl der Wagen mitten in Zentrum Cairos auf einen belebten Parkplatz stand und die vorbeifahrenden Ägypter der Ansicht sind, wer am lautesten hupt hat Vorfahrt.
Um 11.30 Uhr hatte ich dann auch endlich die Straße nach Dahab gefunden und es konnte los gehen. Den gleichen Weg wieder zurück durch den Sinai, zum Golf von Aqaba. In diesem Taucherparadies liegt das bei Travellern beliebte Dahab. Früher hatte es hier her viele Aussteiger und Hippies verschlagen.
Die Stimmung ist auch heute noch sehr entspannt und fast alle Bars am Strand haben gemütliche Kissenlandschaften zum rumhängen unter Palmdächern aufgebaut.
Außer Schnorcheln und Tauchen gibt’s hier aber eigentlich nichts zu tun oder zu sehen. Nomad steht hier sicher im bewachten Hof eines der vielen sogenannten Camps. Diese Anlagen bestehen meist aus vielen kleinen Lehmhütten mit nicht mehr als einer oder zwei Matratzen drin. Die Toiletten und Duschen sind zwischendrin und werden von allen benutzt.
Hier lässt es sich eine Weile aushalten. Wahrscheinlich werde ich demnächst mal ein oder zwei Tauchgänge wagen.
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- jung geblieben
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- Hamburg
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Alle Reisen von Jonas Vincentz
no|mad: Hannover bis Kapstadt
Hallo, wir sind Jonas und Tim mit NOMAD!
Wir drei fahren am 17.03.2001 nach Kapstadt! Los geht´s in Hannover. Wir werden mit dem eigenen Auto nach Kapstadt fahren. Das eigene Auto, ein Unimog S404, wurde nach seinem Kauf auf den bedeutungsschwangeren Namen NOMAD getauft. Nun ja, wir sind also jetzt seit einem Jahr intensiv dabei diese Reise vorzubereiten, zu planen und uns auszurüsten. Irgendwie muß jetzt nur noch alles ins Auto passen und dann kann´s losgehen!
Wir fahren ab Deutschland über die Türkei und Jordanien auf dem Landweg nach Ägypten. Dort geht es dann weiter über Sudan, Äthiopien, Kenia, Tansania, Mosambik, Malawi, Sambia bis nach Südafrika/Kapstadt, unserem Ziel.

