









no|mad: Hannover bis Kapstadt
Syrien - Palmyra und Damaskus
02.04.2001 |
Nachdem wir Krak des Chevalier verlassen haben, machten wir uns über Homs auf den Weg quer durch die Wüste nach Palmyra (Tadmur in Syrien). Das waren die ersten Wüstenerfahrungen für Nomad und er meisterte sie ohne irgendwelche Probleme.
Die Oase Palmyra war zur Zeit der Griechen ein bedeutender Handelsposten nach Osten auf der Karawanenstraße, und wurde von allen bedeutenden Zivilisationen wegen des Reichtums umkämpft. Dieser Reichtum, besonders aus der römischen Zeit läßt sich noch heute an den gut erhaltenen und großflächigen Gebäuderuinen erkennen.
Von der alten arabischen Burg, die hoch oben über der Oase thront hat man eine unglaubliche Sicht über die ganze Wüste, die Ruinen und die Grabtürme. Auf Grund des Zeitdrucks durch unser 3-Tages-Transit-Visa mussten wir aber schon am nächsten Tag weiter.
Da traf es sich gut, dass wir in der brütenden Mittagssonne (34°C im Schatten) bei den Gebäuderuinen Maria und Sascha trafen, eine Italienerin und ein Argentinier, die mit dem Bus nach Damaskus wollten. Da wir ja auch in diese Richtung mussten, haben wir sie gleich mitgenommen. Es stellte sich heraus, dass die beiden dort eine Wohnung hatten und abends eine Geburtstagsparty geplant war. Wir wurden eingeladen und konnten dann dort auch noch schlafen! Eine saubere und ausgiebige Dusche und ein kühles Zimmer ist auf einer Reise im eigenen Auto mit Nächten an der heißen Straße einfach unbezahlbar!!!
Am nächsten Tag guckten wir uns zusammen mit Rudi, einem Italiener den wir auf der Party kennengelernt hatten, die Altstadt von Damascus mit der Moschee und dem Basar an. Wir probierten von dem berühmten Eis aus den Gassen des Basars und mussten uns dann aber schon wieder an die Ausreise nach Jordanien machen.
Jetzt ist es 19.00 Uhr und wir erreichen die Grenze nach Jordanien. Nach der Einreise wollen wir in Amman oder sogar am Toten Meer unser Nachtlager aufschlagen. Mal gucken, ob das Meer wirklich so tot ist wie alle sagen…
Kleine Anekdote am Rande: In Palmyra wurden wir, wie woanders auch, von Straßenverkäufern umlagert. Nachdem sie sich verzogen hatten, kam einer zurück und brachte uns irgendwie bei, dass er Kopfschmerzen habe, ob wir nicht etwas dagegen hätten. Also bekam er eine Aspirin zum Auflösen und ein Glas Wasser von uns. Erst trank er das Wasser, dann schluckte er die Aspirin und zog von dannen. Der dürfte wohl noch das eine oder andere Mal aufgestossen haben…
Eure Afrika-Crew
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no|mad: Hannover bis Kapstadt
Hallo, wir sind Jonas und Tim mit NOMAD!
Wir drei fahren am 17.03.2001 nach Kapstadt! Los geht´s in Hannover. Wir werden mit dem eigenen Auto nach Kapstadt fahren. Das eigene Auto, ein Unimog S404, wurde nach seinem Kauf auf den bedeutungsschwangeren Namen NOMAD getauft. Nun ja, wir sind also jetzt seit einem Jahr intensiv dabei diese Reise vorzubereiten, zu planen und uns auszurüsten. Irgendwie muß jetzt nur noch alles ins Auto passen und dann kann´s losgehen!
Wir fahren ab Deutschland über die Türkei und Jordanien auf dem Landweg nach Ägypten. Dort geht es dann weiter über Sudan, Äthiopien, Kenia, Tansania, Mosambik, Malawi, Sambia bis nach Südafrika/Kapstadt, unserem Ziel.






