









no|mad: Hannover bis Kapstadt
Nach Adena
29.03.2001 |
Endlich kamen wir am 29.3. abends in Göreme an, trotz der Dunkelheit ließen sich schon die ersten Sensationen der Gesteinswelt der Kappadokien erahnen. Wir machten uns auf die Suche nach einem Campingplatz MIT Dusche, das war unsere einzige Bedingung, fanden aber keinen, es war noch zu früh im Jahr.
Also kehrten wir in der Flintstone Bar ein, die uns vom Lonely Planet-Führer empfohlen worden war. Der Besitzer war auch gleich guter Dinge und erwies sich als ausgezeichneter Freund aller Backpacker. Er bekochte diese auf eigene Kosten, lies sie bei Budgetproblemen auch kostenlos in seinen, in die Steinfelsen gehauenen, Apartments wohnen und erzählte liebend gerne von seinen Abenteuerreisen. Wir durften auf seinem Parkplatz parken und natürlich auch kostenlos Bad und Dusche benutzen.
Göreme erwies sich sowieso (jedenfalls zu dieser Jahreszeit) als ein preisgünstiger Treffpunkt der Backpacker, die tagsüber durch die in Felsen gehauenen unterirdischen Städte kraxelten.
Dieser Ort kann jedem Individualreisenden nur wärmstens empfohlen werden, da man hier sofort auf Gleichgesinnte stößt. Wir ließen den Abend mit weiteren Reisenden an unserem Wagen ausklingen. Jägermeister trinkend, den wir ja nach Syrien nicht einführen dürfen.
Am nächsten Mittag (also am 30.3.) ging es dann auf nach Zelve, um dort eine der unterirdischen Städte zu besichtigen.
Atemberaubend, man klettert an den Felswänden hoch und runter von einem ins andere Zimmer, durch lange unbeleuchtete Tunnel, in denen man sich auf Tastsinn und Feuerzeug verlassen musste.
Nachdem wir aus einem höhergelegenem Zimmer ein bisschen die Aussicht über das ganze Tal, in der die Stadt liegt, genossen haben, mussten wir auch langsam wieder an die Weiterfahrt nach Adana denken, damit wir am Samstag dann auch weiter nach Syrien kommen können.
Jetzt befinden wir uns also folglich in der Anfahrt auf Adana, wo wir uns ein stilles Örtchen zum Nächtigen suchen werden.
01.04. Syrien!
Sind gegen 20:30 Uhr in Syrien angekommen. Die Abfertigung kostete alles zusammen US$ 170, weil wir für unser Fahrzeug schon alleine US$ 100 als Steuer zahlen mussten, auch wenn unser Visum nur für 3 Tage gültig ist. Die Abfertigung ging schnell, die Syrischen Zöllner hatten alle etwas ironisches in ihrer Art und wollten dann noch nicht mal die ganzen Elektronika in unsere Pässe eintragen. Schon gar nicht, als wir eins ums andere mehr produzierten. Nach langem Papierkrieg durften wir dann einreisen. In der Hoffnung bald eine Tankstelle zu finden, da wir bald liegenzubleiben drohten, trafen wir auch gleich auf den ersten wichtigen Wegweiser für unsere Reise.
Endlich fanden wir auch eine Tankstelle und tankten erst mal 80l für etwa 20 (zwanzig) Mark! Syrien begann uns zu gefallen! Es kam noch besser, der Tankwart und sein Rechtsanwalt (?) luden uns auch gleich auf einen Kaffee und zu einem arabischen Brettspiel ein. Das war ein sehr herzliches Willkommen, in Deutschland bin ich von meinem Tankwart noch nie zum Kaffee und Brettspielen eingeladen worden…
Die Syrische Bevölkerung ist wirklich unglaublich freundlich und offen.
Spät abends fuhren wir dann weiter zum „Krak des Chevalier“, der angeblich schönsten und besterhaltenen Burg der Welt. Wir kamen etwa um halb zwei an. Auf dem Parkplatz standen schon zwei englische Expeditionsbusse, wir kamen also in beste Gesellschaft… Etwas später stellte sich heraus, in den beiden Bussen fuhren insgesamt 40 Insassen!! Da waren wir uns dann auch nicht mehr so sicher was wir von diesen Expeditionen halten sollten…
Am nächsten Morgen wollten wir eigentlich die Burg besichtigen, aber wir konnten die Hürde des Eintrittspreises nicht überwinden und somit werden wir uns jetzt auf den Weg nach Palmyra machen, einer alten römischen Stadt und einem Paradies der Backpacker!
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- jung geblieben
- Ort
- Hamburg
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no|mad: Hannover bis Kapstadt
Hallo, wir sind Jonas und Tim mit NOMAD!
Wir drei fahren am 17.03.2001 nach Kapstadt! Los geht´s in Hannover. Wir werden mit dem eigenen Auto nach Kapstadt fahren. Das eigene Auto, ein Unimog S404, wurde nach seinem Kauf auf den bedeutungsschwangeren Namen NOMAD getauft. Nun ja, wir sind also jetzt seit einem Jahr intensiv dabei diese Reise vorzubereiten, zu planen und uns auszurüsten. Irgendwie muß jetzt nur noch alles ins Auto passen und dann kann´s losgehen!
Wir fahren ab Deutschland über die Türkei und Jordanien auf dem Landweg nach Ägypten. Dort geht es dann weiter über Sudan, Äthiopien, Kenia, Tansania, Mosambik, Malawi, Sambia bis nach Südafrika/Kapstadt, unserem Ziel.






