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Sossusvlei in der Namib-Wüste

08.08.2001 |

Endlich ging´s raus aus Windhuk, nach Sossusvlei in der Namib-Wüste. Gleich hinter Windhuk endete dann auch die geteerte Straße und ab da gab es nur noch Piste. Aber dafür excellente Pisten! Da sollten sich die Tansanen mal was von abschneiden…

Hier kann man mit Full-Speed über die Berge jagen, ohne die ganze Zeit Angst vor monströsen Schlaglöchern und irreparablen Achsschäden zu haben!

Jedenfalls setzte sich unsere gerade reparierte Bremse nach einigen hundert Kilometern mal wieder völlig außer Funktion! Aber solche Kleinigkeiten können uns nicht aufhalten, wir wollen zu den weltgrößten Dünen in der Namib (Sossusvlei)!!!

Also reparierten wir die Bremse noch einmal – aber diesmal richtig! Es schien etwas Dreck hineingeraten zu sein, jedenfalls funktioniert sie jetzt wieder und es spritzt auch nicht jedesmal wieder Bremsflüssigkeit raus, wenn man bremst.

Irgendwann nachts haben wir es dann auch zum Eingang von Sossusvlei geschafft.

Sossusvlei bedeutet übrigens „blinder Fluß“, denn wenn er alle paar Jahre mal Wasser trägt, dann versiegt er schon wieder im Wüstensand. Und genau da, wo er dann versiegt befindet sich eine einmalige rote Dünenlandschaft.

Am nächsten Morgen mußten wir aber um 6 Uhr aufstehen, da sich die roten Dünen im Sonnenaufgang von ihrer besten Seite zeigen! Haben wir dann aber nicht geschafft! War dann etwa 7 Uhr als wir aufstanden… Und etwa 8 Uhr als wir durch den ganzen Nationalpark bis zu den spektakulärsten Dünen gelangt waren…

Jetzt mußte man da auch noch rauf! Zu Fuß!! So früh am Morgen!!! Aber wir wären ja nicht bis hier unten gekommen, wenn wir nicht auch so was packen würden! Nach einem kleinen Fußmarsch mit etlichen anderen Touristen auf dem Scheitel der Düne erholten wir uns auf der Spitze und genossen die Morgensonne über der Dünenlandschaft…

Mittags machten wir uns dann wieder auf den Weg. Wir wollten ja noch ein Stückchen in den Süden runter, um irgendwann nach Südafrika zu kommen.

Wir entschlossen uns aber für einen kleinen Umweg, um so tief wie möglich in die Namib-Wüste zu gelangen. Leider führt aber kein Weg mitten hindurch, da die Namib ein Nationalpark ist. Außerdem ist hier unten ja gerade Winter und das bedeutet, die Wüste ist völlig grün. Jedenfalls völlig überzogen mit Streppengras. Ist gar nicht so tot hier in der Wüste wie man immer denkt…

Jetzt fahren wir gerade etliche weitere Pistenkilometer durch die Namib und geniesen die schönen roten Felsformationen, die sich gegen den blauen Himmel abheben…

Mal gucken, wie weit wir heute noch kommen, oder ob die Bremse wieder was dagegen hat..!

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² sagen wir auch nich' weiter. Versprochen!

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Hamburg
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Alle Reisen von Jonas Vincentz

no|mad: Hannover bis Kapstadt

Hallo, wir sind Jonas und Tim mit NOMAD!
Wir drei fahren am 17.03.2001 nach Kapstadt! Los geht´s in Hannover. Wir werden mit dem eigenen Auto nach Kapstadt fahren. Das eigene Auto, ein Unimog S404, wurde nach seinem Kauf auf den bedeutungsschwangeren Namen NOMAD getauft. Nun ja, wir sind also jetzt seit einem Jahr intensiv dabei diese Reise vorzubereiten, zu planen und uns auszurüsten. Irgendwie muß jetzt nur noch alles ins Auto passen und dann kann´s losgehen!
Wir fahren ab Deutschland über die Türkei und Jordanien auf dem Landweg nach Ägypten. Dort geht es dann weiter über Sudan, Äthiopien, Kenia, Tansania, Mosambik, Malawi, Sambia bis nach Südafrika/Kapstadt, unserem Ziel.