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Windhuk

07.08.2001 |

So, da waren wir also endlich in Windhuk angekommen!

Und uns traf auch gleich der Schlag! In den Läden wurden wir auf Deutsch angeredet! Es kostete erst mal wieder Überwindung, auch auf Deutsch zu antworten! Die Straßennamen auf Deutsch, die Einkaufsläden, man hatte das Gefühl man wäre schon wieder zu Hause!

In Maun hatte man uns den Woodway-Campingplatz empfohlen, da die Grimms (die Eigentümer) deutsch sprachen (wie sollte es auch anders sein) und es dort eine kleine Werkstatt gab, damit wir uns noch mal richtig um Nomad kümmern konnten.

Eigentlich hatten wir vor, nur ein paar Tage dort zu bleiben, jetzt ist aber etwas mehr als eine Woche daraus geworden.

Die meiste Zeit verbrachten wir eigentlich hauptsächlich mit Wartungsarbeiten am Wagen – und wir sind immer noch lange nicht fertig! Aber da wir ja beschlossen hatten den Wagen nicht zu verkaufen, sondern hier stehen zu lassen, fielen dann doch noch ein paar Kleinigkeiten an, damit der Wagen auch nächstes Mal noch hält.

Auf dem Campingplatz trafen wir auf Harry und Mike, die mit ihren Trucks von Namibia aus startend durch Afrika fahren wollen. Die konnten uns dann auch bei den Reperatur- und Schweißarbeiten helfen.

Wir mußten die Fahrerhausaufhängung wechseln, haben die Bremse wieder in Stand gesetzt, Treibstofffilter gewechselt, Treibstoffleitungen auch und GEWASCHEN haben wir Nomad!! Boah, wie der glänzen kann!!!

Und weil wir dann eh schon dabei waren, haben wir auch gleich Farbe gekauft und jetzt wird der Unterboden, der durch die ätzende Bremsflüssigkeit gelitten hatte, noch mal auf Vordermann gebracht. Der schwierigste Teil war eigentlich die entsprechenden Ersatzteile und noch ein paar gute Werkzeuge aufzutreiben, aber nach und nach haben wir alles zusammentragen können.

Die KALTEN Abende haben wir in der Regel am Grill verbracht, denn die Temperaturen hier oben (Windhuk ist fast 2000m hoch) waren mit Sicherheit nicht weit von den Minusgraden entfernt.

Einen Abend haben wir uns mit Mike zusammengesetzt, der uns auch unseren Computerfehler wieder ausgemerzt hatte, und haben Feuer gespuckt. Mike mußte auch gleich mitmachen! Vielleicht treffen wir ihn ja wieder, wenn wir das nächste Mal wieder hier runter kommen…

Nach einer Woche mußten wir dann aber auch wirklich weiter, weil wir unser Flugticket schon mal sicherheitshalber in Windhuk besorgt hatten, was nicht einfach war, denn die meisten Flieger waren eigentlich schon überbucht.

Und jetzt fliegen wir schon am 21. August ab Johannesburg! Das heißt, wir müssen uns jetzt schnellstens auf nach Kapstadt machen, damit wir Südafrika auch noch richtig erleben können!

Jonas & Tim

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Jonas
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Hamburg
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Alle Reisen von Jonas Vincentz

no|mad: Hannover bis Kapstadt

Hallo, wir sind Jonas und Tim mit NOMAD!
Wir drei fahren am 17.03.2001 nach Kapstadt! Los geht´s in Hannover. Wir werden mit dem eigenen Auto nach Kapstadt fahren. Das eigene Auto, ein Unimog S404, wurde nach seinem Kauf auf den bedeutungsschwangeren Namen NOMAD getauft. Nun ja, wir sind also jetzt seit einem Jahr intensiv dabei diese Reise vorzubereiten, zu planen und uns auszurüsten. Irgendwie muß jetzt nur noch alles ins Auto passen und dann kann´s losgehen!
Wir fahren ab Deutschland über die Türkei und Jordanien auf dem Landweg nach Ägypten. Dort geht es dann weiter über Sudan, Äthiopien, Kenia, Tansania, Mosambik, Malawi, Sambia bis nach Südafrika/Kapstadt, unserem Ziel.