









no|mad: Hannover bis Kapstadt
Abschied von Sansibar
22.05.2001 |
Also erst einmal Entschuldigung an alle treuen LIVETRAVEL-Surfern, dass ihr nicht mehr so häufig die aktuellsten Nachrichten vorfindet wie früher !!!
Wir schaffen es wirklich beim besten Willen nicht so häufig wie früher aktuelle Bilder und Filme zu schicken! Das liegt nicht daran, dass wir keine Lust mehr verspüren Euch „mit dabei zu haben“, sondern einfach daran, dass wir hier in Kenia kein GSM-Handy mehr nutzen können und jetzt immer ein Internet-Cafe auftreiben müssen. Das sollte dann möglichst auch noch bezahlbar sein. Und da die hier nicht die schnellsten sind (zumindest in Bezug auf das Internet) – wird das immer schwerer!!!
Aber wir bleiben weiter am Ball und halten alles fest, auch wenn wir es dann nur noch in großen Schüben schicken können!
Damit kommen wir jetzt auch zu unseren letzten Tagen auf Sansibar:
Die haben wir eigentlich mit exzessivem Nichtstun verbracht!!! Nebenbei haben wir schon mal Kontakt zur Kühne&Nagel-Vertretung in Mombasa aufgenommen, damit wir Nomad auch so schnell wie möglich in Empfang nehmen können. Das schien auch alles wie am Schnürchen zu klappen!
Wir gingen noch einmal auf den Fischmarkt, um dort ein leckeres Abendessen aus frischestem Fisch zu geringsten Preisen zu bekommen. Man zahlt pro Portion etwas über eine Mark! Normalerweise nehmen wir immer zwei verschiedene Portionen Fisch oder Fleisch, die kommen noch einmal auf den Grill, etwas Brot und Salat dazu – und man ist Pappsatt!!! Zum Nachtisch genehmigen wir uns gerne einen frisch gepressten Zuckerrohrsaft.
Den Samstag nutzten wir, um mit einem kleinen Boot zu Prison-Island rüberzufahren. Dort wurden früher die aufsässigen Sklaven hingebracht und später die an Lepra, Pest, etc Erkrankten.
Heute werden nur noch Touristen da hingebracht… denn da kann man wunderbar schnorcheln, also gingen wir auch gleich noch mal auf Tauchstation!
Auf der Insel trifft man auf Schildkröten, aber nicht auf irgendwelche! Auf riesige!!! Allerdings sind die schwer mit Starkstrom umzäunt, da die Sansibaren die wohl immer klauen und kochen! Da fehlt einem ein bischen der Touch, das man die selber entdeckt hätte am Strand…
Aber dennoch ist es aufregend, auf so alte und große und langsame und zutrauliche Wesen zu stossen. Aber auch unheimlich, denn wenn man mitten im Gehege steht und sich hinkniet um ein Foto zu machen, dann ist man förmlich umkreist von Schildkröten, die langsam aber unaufhaltsam auf einen zusteuern. Selbst wenn man seine Position ändert, ändern die auch ganz langsam ihre Richtung!
Da läuft´s einem dann doch kalt den Rücken runter, wenn man sich aufs Foto konzentriert und die plötzlich von hinten immer näher rücken und der Kreis um einen geschlossen wird…
Auf Stone Island waren wir mit Rebecca unterwegs, einer Deutschen, die wegen ihres Medizin-Studiums einige Zeit in einem Krankenhaus in Stone Town arbeitet. Sie hat vor, nach der Arbeit weiter nach Malawi zu reisen, und das liegt ja auch auf unserer Strecke, mal sehen, ob wir sie dort wiedersehen werden…
Dann war es aber auch so weit und wir mussten Sansibar, was wirklich das Paradies für uns so weit gewesen war, mit seiner sonnigen Regenzeit, den freundlichen Menschen und den wunderschönen Stränden hinter uns lassen. Aber wir waren genauso gespannt, was uns denn in Mombassa, Kenia erwarten würde…
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no|mad: Hannover bis Kapstadt
Hallo, wir sind Jonas und Tim mit NOMAD!
Wir drei fahren am 17.03.2001 nach Kapstadt! Los geht´s in Hannover. Wir werden mit dem eigenen Auto nach Kapstadt fahren. Das eigene Auto, ein Unimog S404, wurde nach seinem Kauf auf den bedeutungsschwangeren Namen NOMAD getauft. Nun ja, wir sind also jetzt seit einem Jahr intensiv dabei diese Reise vorzubereiten, zu planen und uns auszurüsten. Irgendwie muß jetzt nur noch alles ins Auto passen und dann kann´s losgehen!
Wir fahren ab Deutschland über die Türkei und Jordanien auf dem Landweg nach Ägypten. Dort geht es dann weiter über Sudan, Äthiopien, Kenia, Tansania, Mosambik, Malawi, Sambia bis nach Südafrika/Kapstadt, unserem Ziel.


