









no|mad: Hannover bis Kapstadt
Sansibar - angekommen im Paradies
14.05.2001 |
Hier ist das PARADIES!!! Es läßt sich nun nicht mehr beschreiben!!! Schon gar nicht nach Ägypten! Dies ist der härteste Kontrast, den wir uns hätten vorstellen können…
Sansibar ist eine kleine so schöne, ruhige, fröhliche Insel. Man geniesst den schönsten Sonnenuntergang, hält ein schönes Bier in der Hand, es wird ruhige Musik gespielt (Saxofon oder Bob Marley) und man trifft andere junge Reisende, die einem die Insel zeigen.
Wir waren gestern abend auf dem Fischmarkt, dort gibt es alle möglichen Fischsorten schon auf Spießen zubereitet. Man wählt aus Thunfisch, Oktopus, Schwertfisch, auch Fleisch, Huhn, Hummer aus, die legen einem das Gewünschte noch schnell einmal auf den Grill und man erhält ein schmackhaftes Abendbrot aus Hummerscheren, Salat und Brot für Tsh 1200, das sind 3 (drei!) Mark. Hier läßt sich´s aushalten!!! Wir haben ein kleines Hotelzimmer, bis jetzt noch das sauberste, mit Moskitonetzen, sehr freundlichem Personal, das einem weiterhilft, Tips gibt. Das war in Ägypten alles ganz undenkbar gewesen… wir fühlen uns richtig wohl! In den nächsten Tagen werden wir als erstes noch mal zu den berühmten Stränden fahren und einfach die Atmosphäre hier auf der Insel auf uns wirken lassen…
ATEMBERAUBENDE Sonnenuntergänge. Die Farben verändern sich drastisch und die Sonne fällt quasi vom Himmel – kurz weggeschaut und schon ist sie untergegangen! Der Sonnenuntergang hier ist Zeit zum relaxen, ein Bier, etwas Musik und ein paar Leute, die sich zu einem gesellen…
15.05. ... sind wir in der Barcadi-Werbung gelandet…?!?
Ich fürchte fast JA! Wir wollten eigentlich nur für ein paar Tage an die Ostküste Sansibars, und plötzlich finden wir uns hier wieder!
Trotz der Regenzeit scheint jetzt hier seit zwei Tagen die Sonne. Blauer Himmel, grüne Kokospalmen, weißer Strand, türkises Meer… wie in der Werbung, nur LIVE!!! Da kommt Stimmung auf. Hier geniessen wir so richtig das Leben!
Gestern waren wir auch gleich schwimmen, auch wenn wir es während der Ebbe versucht hatten und das bedeutet, das man hunderte von Meter weit ins Meer laufen kann und einem das Wasser immer noch nur bis zur Hüfte reicht. Also müssen wir auf die Flut warten.
Außerdem haben wir während diesem Schwimmversuch herausgefunden, dass es hier Seeigel gibt… aber das Hotelpersonal war fachkundig, entfernte so weit wir möglich die Stacheln aus dem Fuß und behandelte dann den Fuß mit Moadin – dem Saft eines frisch abgebrochenen Blattes, was den Schmerz lindert und desinfiziert!
16.05. – Schnorcheln
Heute waren waren wir dann schnorcheln. Wir haben uns von den Fischern mit ihren Segelbooten bis ans Korallenriff fahren lassen, dort Masken und Flossen aufgesetzt und die Unterwasserwelt erkundet.
Es gibt eine Vielzahl von kleinen, aber umso bunteren Fischen, die sich um die Korallen tummeln. Außerdem sind wir auf eine Wasserschlange, riesige Seeigel, Baracudas und etliches mehr gestossen.
Einer der Fischer hat uns begleitet – bewaffnet mit einem 2 Meter langen Speer! Allerdings diente der nur zur Jagd nach Oktopussen, die sich zwischen den Korallen verstecken und nach denen man den Speer wirft.
Leider blieben wir aber während unseres Tauchganges erfolglos.
17.05. Warten auf Nomad
Heute werden wir noch bei Kühne&Nagel in Kenia anrufen, da ja planmässig unser Kontainer in 5 Tagen in Mombasa ankommen soll und wir uns dann um eine Möglichkeit, günstig wieder nach Mombasa zu gelangen, kümmern müssen. Herausgesucht haben wir bis jetzt eine Fähre, die von Zanzibar über Nacht nach Dar-es-Salam fährt, wo wir dann morgens in einen Bus steigen und 11 Stunden durch Schlaglöcher nach Mombasa fahren möchten…
Da erwartet uns dann wieder Nomad, allerdings müssen wir ihn dann noch zusammenflicken (sprich die Reifen montieren und den Gepäckträger anschrauben), bevor es dann in Landesinnere in Richtung Safaris geht!
Zum Schluss gibt’s noch ‚ne Kokosnuss…
18.05. – Affen
Heute waren wir im Jozani-Forest und haben uns dort die Affen angeguckt! Also, wenn ich irgendwo mit einem Affen tauschen möchte, dann doch gern hier.
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- jung geblieben
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- Hamburg
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Alle Reisen von Jonas Vincentz
no|mad: Hannover bis Kapstadt
Hallo, wir sind Jonas und Tim mit NOMAD!
Wir drei fahren am 17.03.2001 nach Kapstadt! Los geht´s in Hannover. Wir werden mit dem eigenen Auto nach Kapstadt fahren. Das eigene Auto, ein Unimog S404, wurde nach seinem Kauf auf den bedeutungsschwangeren Namen NOMAD getauft. Nun ja, wir sind also jetzt seit einem Jahr intensiv dabei diese Reise vorzubereiten, zu planen und uns auszurüsten. Irgendwie muß jetzt nur noch alles ins Auto passen und dann kann´s losgehen!
Wir fahren ab Deutschland über die Türkei und Jordanien auf dem Landweg nach Ägypten. Dort geht es dann weiter über Sudan, Äthiopien, Kenia, Tansania, Mosambik, Malawi, Sambia bis nach Südafrika/Kapstadt, unserem Ziel.











