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Luxor - Karnack-Tempel - Alexandria und Sprung nach Mombassa

01.05.2001 |

Die ersten Bilder zeigen den Rundumblick an der Hafenpromenade von Luxor. Auf der einen Seite sieht man den Luxor-Tempel, auf der anderen Seite den Nil. Hinter den Bergen ist auch schon wieder Wüste, man sieht hier also wie dünn der Grünstreifen am Nil längs ist. Außerdem beherbergen diese Berge auch das Tal der Gräber, allerdings sind diese alle leergeräumt und die Sachen stehen in Cairo im Museum aus, deshalb sind wir da gar nicht erst hingefahren.

Außerdem sieht man den Anleger, von wo aus unsere Felucca-Fahrt zur Banana-Insel startete.

02.05. Karnack

Unsere Besichtigung des Karnack-Tempels machten wir, wie gewohnt bei solchen Tempeln, in der brütenden Hitze der Mittagssonne, aber immerhin bevor die Touristenmassen anströmten.

Dieser alte Tempelkomplex diente vielen Königen des Alten Ägyptens, entsprechend enthält er auch einen kompletten Crash-Kurs der damaligen Geschichte, da all dies früher fein säuberlich in den Wänden, Decken und Säulen niedergeritzt wurde.

Das Zentrum dieses Komplexes besteht aus über 100 riesigen Säulen, die früher eine gigantische Decke getragen haben mußten…

03.05. – 04.05. Keine Felucca, dafür Banana-Island

Nachdem wir ja unsere geplante 2-Tage-2-Nächte-Tour mit der Felucca verschieben mußten (Jonas wollte die Pizza so gar nicht bekommen, so dass sogar der Arzt kam), blieb uns aus Zeitgründen jetzt nur noch eine Nachmittags-Fahrt von Luxor aus nach Banana-Island und zurück.

Wir passten die Dämmerung ab, um den Sonnenuntergang hinter den Palmenhainen vom Wasser aus erleben zu können und schipperten mit unserem Captain Patrick den Nil hoch, hörten den Wellen zu und genossen das leichte Leben hier an Bord…

Bevor wir uns dann abends wieder ins Getümmel stürzen mußten, um den Nachtzug nach Kairo zu bekommen.

Wir gönnten uns diesmal erste Klasse, um durchgehend eine Klimaanlage zu haben und nicht ständig von lärmenden Händlern aus dem Schlaf gerissen zu werden, schließlich kostete uns der Spaß dann auch nur 20DM pro Person und versprach endlich mal eine RUHIGE und KÜHLE Nacht!

05.05. – 07.05. Alexandria – Nairobi – Mombasa

Nach einer Nacht Zugfahrt aus Luxor stiegen wir dann in Kairo in den nächsten Zug nach Alexandria um und besuchten noch einmal Omar. Der nahm uns gleich mit an den Strand, wo wir den Nachmittag verbrachten. Außerdem bot er uns auch eins seiner Ferienapartments an, die in der Hochsaison vermietet werden.

Also wohnten wir die Tage in unserer eigenen kleinen Wohnung. Abends trafen wir uns in der Bar Pizza Muns, die zum Restaurant gehörte. Am nächsten Tag wollten wir noch ein paar Besorgungen machen, also fuhren wir noch einmal ins Stadtinnere, um z.B. eine Wasserpfeife und ein Backgammonspiel als Souvenir zu kaufen. Hier, in Alexandria, wurden uns auch akzeptable Preise angeboten, d.h. im Gegensatz zu Kairo brauchte man hier nur den üblichen Anteil herunterhandeln. Was diese Stadt zusätzlich zum frischeren Klima so angenehm macht.

An diesem Abend wurde in Omars Bar gefeiert – Geburtstag. War eine ziemlich große Feier mit riesigen Torten und Beduinen-Tänzerinnen... bis spät in die Nacht.

Heute war dann Sonntag, Tag der Abreise aus Alexandria, aber abends dann planmäßig auch aus Ägypten – endlich! Mittlerweile hatten wir fast einen Monat in diesem Land verbracht und sein Dreck, Lärm und seine Leute wurden immer schlechter zu ertragen. Aber noch hatten wir kein Flugticket und wußten noch nicht einmal genau, wann es Flüge gibt. Jedesmal, wenn wir in einem Egypt-Air-Büro gefragt hatten, hieß es erst, wir fliegen nicht nach Mombasa, nachdem wir ihnen gezeigt hatten, das man Nairobi-Mombasa dann auch mit der Partnerairline überbrücken konnten, kamen jedes Mal andere Abflugtage geschweige denn Abflugzeiten heraus!!!

Als wir endlich nun unser Ticket nach Mombasa in den Händen hielten und der Flug also wirklich in der kommenden Nacht gehen sollten, waren wir in Gedanken schon längst in Sansibar! Da wollten wir gerne hin, aber EgyptAir konnte uns den Flug mit Kenya Airways von Nairobi nur bis Mombasa vermitteln, obwohl Kenya Airways natürlich dann auch weiter nach Sansibar fliegt, aber es ginge halt einfach nicht! Also nahmen wir den Teil dann in Kenia selber in der Hand…

Aber wir hatten uns viel zu früh gefreut!!!! Statt wie EgyptAir sagte, das Gepäck auch bis Mombasa durchzuchecken, blieb es in Nairobi. Wir waren natürlich schon längst in Mombasa und hatten da neue Tickets für den nächsten/einzigen Flug heute nach Sansibar in der Hand. ABER wir waren in Kenia!!! Und hatten jetzt mit Kenya Airways zu tun!!!

Das Ticket nach Sansibar war überhaupt KEIN Problem. Kenya Airways bestellte das Gepäck und liessen es mit der nächsten Maschine nach Sansibar bringen. Da unsere Malaria-Medikamente leider auch im Gepäck waren, wir die aber täglich nehmen sollten, brachte man uns erstmal noch schnell ins Flughafenkrankenhaus, wo man uns dann aber versicherte, ein Tag würde überhaupt keine Probleme machen, man sollte halt was Mückenschutz angeht besonders vorsichtig sein. Aber das gilt auch bei Einnahme der Medikamente.

Aber der Service ging noch weiter! Da wir jetzt eine Nacht ohne unser Gepäck überstehen müssen, bekamen wir jeder US$80, von Kenya Airways!!! Obwohl es EgyptAirs Fehler (vielleicht sogar unserer ein bischen) war, bügelte Kenya Airways das mehr als gerade! Von EgyptAir hingegen hätten wir nichts zu erwarten gehabt, wir hatten schon vorher derbe Probleme gehabt und da kam auch nicht mal annähernd eine Entschuldigung geschweige denn ein Refund!

Aber Kenia machte sowieso auf uns einen wunderschönen Eindruck, wir waren zwar nur für ein paar Stunden am Flughafen, aber alles ist gepflegt hier, sauber, die Leute sitzen nicht im Dreck rum, die Taxifahrer brüllen nicht um die Wette, sondern halten ein Schild in der Hand und warten diszipliniert am Flughafenausgang. Die Leute sind WIRKLICH freundlich (nicht wie in Ägypten weil sie etwas verkaufen wollen und beschimpfen einen, wenn man nichts kauft…)... wir waren durch und durch glücklich!!! Das war BEVOR wir nach Sansibar kamen…!!!

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Jonas
hat nur 20 Bilder geschickt
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Alle Reisen von Jonas Vincentz

no|mad: Hannover bis Kapstadt

Hallo, wir sind Jonas und Tim mit NOMAD!
Wir drei fahren am 17.03.2001 nach Kapstadt! Los geht´s in Hannover. Wir werden mit dem eigenen Auto nach Kapstadt fahren. Das eigene Auto, ein Unimog S404, wurde nach seinem Kauf auf den bedeutungsschwangeren Namen NOMAD getauft. Nun ja, wir sind also jetzt seit einem Jahr intensiv dabei diese Reise vorzubereiten, zu planen und uns auszurüsten. Irgendwie muß jetzt nur noch alles ins Auto passen und dann kann´s losgehen!
Wir fahren ab Deutschland über die Türkei und Jordanien auf dem Landweg nach Ägypten. Dort geht es dann weiter über Sudan, Äthiopien, Kenia, Tansania, Mosambik, Malawi, Sambia bis nach Südafrika/Kapstadt, unserem Ziel.