SüdafrikaMit no|mad in Südafrika

Abschlussbericht

20.06.2003 |

Die Rückfahrt zu Peter verlief ohne Schwierigkeiten. Wir kamen genau richtig, denn Peter hatte Freunde eingeladen und zwar die, die wir schon aus Mana Pools kannten als wir Peter dort auf unserer großen Fahrt kennen gelernt hatten. Wir setzten uns dazu, aber der Abend hielt nicht mehr lange für uns, wir hatten ja auch einen anstrengenden Tag hinter uns: Krüger National Park, Berge, Wasserfälle und stundenlange Autofahrt, inklusive Aufstehen um 4:30 Uhr…

Bei Peter entdeckten wir plötzlich auch einen neuen kleinen Hund: Tschitsching! Ein drei Wochen alter Welpe, den er seinem Sohn geschenkt hatte. Jetzt hatte er nicht nur den größten Hund auf seiner Farm, sondern auch den kleinsten… Der war so süß, dass Daniel ihn erst mal zum Schlafen mit in seinen Schlafsack genommen hat. Den nächsten Tag verbrachten wir damit, Nomad wieder „einzumotten“. Ölwechsel, Roststellen ausbessern, noch mal waschen und den Lack gegen die UV-Strahlen etwas wachsen. Dann hat er wieder seinen Stellplatz auf Peters Farm bekommen (nochmals herzlichsten Dank an Peter an dieser Stelle!).

Wir wollten uns natürlich auch irgendwie bei Peter für sein grenzenlose Gastfreundschaft bedanken und haben gedacht, wir kochen ihm was feines. Wir haben uns für einen Kartoffelauflauf entschieden, weil wir dachten, das ist etwas eher typisch deutsches.

Wir sind also noch mal los zum Supermarkt und haben u.a. beim Schlachter fast ein Kilo Rinderfilet für etwa 2,50 Euro gekauft!!! (Mit Schaudern musste ich an den Preis für Rinderfilet im Spar-Markt denken) Außerdem haben wir uns noch für ein Kilo Gemsbock-Filet entschieden, was sich auch als ausgesprochen lecker herausstellte. Wir haben nämlich festgestellt, dass die Südafrikaner zu jedem Essen Unmengen an Fleisch vertilgen.

Am nächsten Tag haben wir dann Peter auch schon wieder verlassen, weil wir noch ein paar Tage bei Inga verbrachten. Mit Inga sind wir dann erst mal zu einem Motorrad-Rennen gefahren. Wir konnten hier sogar in die Boxengassen und bis direkt an die Rennstrecke. Abends haben wir wieder bei Inga gegrillt und uns einen netten Abend gemacht.

Am nächsten Tag sind wir dann erst mal shoppen gegangen! Die haben hier nämlich einen sehr amerikanischen Lifestyle und da dürfen die Malls natürlich auch nicht fehlen! Und da der Wechselkurs auch gerade erheblich zu unseren Gunsten steht, konnten wir da eigentlich ohne Reue zuschlagen. Eigentlich, weil Daniel das nicht so gut geniessen konnte, da er sich, wie sich jetzt hier beim Arzt rausstellte, irgendwas eingefangen hatte. Abends ging dann irgendwann der Flieger wieder über Paris nach Hause…

Festhalten muss ich auf jeden Fall, dass die zwei Wochen VIEL zu kurz waren! Trotzdem war es super, die afrikanische Mentalität wieder erleben zu können! Ich kann es aber kaum erwarten endlich wieder runter zu kommen!!! Vielleicht hat sich die Lage in Simbabwe dann auch etwas entschärft, dann wird das unser nächstes Ziel…

Ahoi.

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* muss sein, leider...
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Jonas
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Jonas Vincentz
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jung geblieben
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Hamburg
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Alle Reisen von Jonas Vincentz

Mit no|mad in Südafrika

Jonas Vincentz - a.k.a. "JV Lennox" und Daniel Schieferdecker - a.k.a. "Crocodile Dan Dee" aus der "coolsten Wohngemeinschaft in Hamburg/Eimsbüttel" geben mal wieder Vollgas. Normalerweise hauptsächlich für ihren Schlag bei Frauen und den Hang zu ungesundem Essen bekannt sind, werden sie im Juni mit unserem alten Bekannten "Nomad", einem 35 Jahre alte Unimog S404, für 2 Wochen durch die Wildnis Südostafrikas touren. Südafrika, Swasiland, die Küste Mosambiks und der Krüger Nationalpark...

Während Dan lediglich auf 2 Wochen Tunesien im Alter von 12 Jahren zurückblicken kann, hat Jonas schon einiges mehr an Afrika-Erfahrungen aufzuweisen. Vor 2 Jahren reiste er gemeinsam mit Tim und Nomad 20.000 km quer durch Europa und den Afrikanischen Kontinent von Hamburg nach Kapstadt.