Mit no|mad in Südafrika
Bilene - Maputo
14.06.2003 |
So…und die erste Amtshandlung am nächsten Tag war nach einem kurzen Frühstück der Besuch des Strands. Eigentlich war dieser Tag der erste Urlaubstag, denn die Tage zuvor waren wir ja immer rumgereist und hatten wenig Zeit um uns zu erholen. Deshalb haben wir den gesamten Vormittag am Strand verbracht…mit uns lediglich eine andere Person (immerhin aber eine heiße Torte). Zwischendurch kamen noch ein paar Leute vorbei, um uns ihren Kram anzudrehen, aber ansonsten war alles sehr ruhig heute und neben ein wenig Badespaß alles andere als aufregend…dafür aber sehr relaxt.
Morgen früh wollen wir hier auf den Markt, um uns Shrimps oder Crayfish zu kaufen, danach wollen wir mal die Lagune verlassen und mit einem Boot zum wirklichen Meer fahren. Geplant ist erstmal, noch zwei Tage hier zu bleibn, bevor es weiter geht in den Krüger Nationalpark. Mir ist es fast ein kleines bißchen zu ruhig hier (Winter halt), aber immerhin ist es heiß und es gibt einen coolen Strand.
Tag zwei in Bilene war wie der erste, wir haben den ganzen Tag am Strand abgehangen. Da nun Wochenende ist, ist war es gestern schon ein kleines bißchen voller am Strand, vielleicht 30 Leute insgesamt. Am Morgen hatten wir uns Shrimps gekauft, die wir dann am Abend zubereitet haben…das war sehr sehr lecker, wenn auch eine elende Puhlerei. Nach dem Essen haben wir uns dann zu ein paar Südafrikanern gesellt, die uns für den Abend eingeladen hatten und wo wir dann auch nochmal zum essen genötigt wurden. Das war sehr nett, die waren wirklich cool und haben uns noch ein paar gute Touri-Tipps gegeben, die wir bestimmt auf dem Rückweg noch wahrnehmen werden.
Nach der Bootstour sind wir mit dem Unimog ins Gelände gefahren, haben den Vier-Rad-Antrieb nochmal ausgetestet, den Wagen ein wenig durchgeschüttelt und einsame Dorfbewohner aufgeschreckt, die den Eindruck machten, als hätten sie dort noch nie zuvor ein Auto durchfahren sehen.
Am nächsten Morgen haben wir uns dann für das Abendessen Krebse besorgen lassen, was allerdings nur halb geklappt hat, da der Mensch, der die Krebse für uns fangen sollte, spontan entschlossen hatte, lieber segeln zu gehen. Daher waren die Krebse, die wir dann bekamen, etwas kleiner, als wir uns erhofft hatten. Wir sind dann auf den Markt und haben uns noch zwei Fische gekauft.
Dann ging es wieder durch Maputo nach Südafrika, mit zahlreichen Stops bei diversen Ständen mit geschnitzten Masken – wir sind wirklich alle angefahren. Dort wurde dann wild getauscht. Wir hatten extra alte Klamotten mitgenommen, um diverse Tauschgeschäfte abwickeln zu können: 2 T-Shirts und eine Hose gegen eine Maske und so weiter…das hat wirklich Spaß gemacht zu feilschen.
Und so gegen 17:00 Uhr haben wir dann den Krüger Nationalpark erreichten, um uns dann direkt wieder unserem Abendrot zu widmen: Krebs und Fisch und beides war großartig! Und das, obwohl wir noch nie Krebs gekocht und noch nie einen ganzen Fisch zubereitet hatten (inklusive Entschuppen und Ausnehmen). Sehr sehr geil! Morgen soll es dann relativ früh losgehen, damit wir auch ein paar Tiere erblicken. Die Hyänen hört man schon – gruselig!
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Jonas Vincentz - a.k.a. "JV Lennox" und Daniel Schieferdecker - a.k.a. "Crocodile Dan Dee" aus der "coolsten Wohngemeinschaft in Hamburg/Eimsbüttel" geben mal wieder Vollgas. Normalerweise hauptsächlich für ihren Schlag bei Frauen und den Hang zu ungesundem Essen bekannt sind, werden sie im Juni mit unserem alten Bekannten "Nomad", einem 35 Jahre alte Unimog S404, für 2 Wochen durch die Wildnis Südostafrikas touren. Südafrika, Swasiland, die Küste Mosambiks und der Krüger Nationalpark...
Während Dan lediglich auf 2 Wochen Tunesien im Alter von 12 Jahren zurückblicken kann, hat Jonas schon einiges mehr an Afrika-Erfahrungen aufzuweisen. Vor 2 Jahren reiste er gemeinsam mit Tim und Nomad 20.000 km quer durch Europa und den Afrikanischen Kontinent von Hamburg nach Kapstadt.






















