BelizeGuatemalaHondurasNicaraguaVereinigte StaatenBig Apple, Mayas und karibische Fische

Von Mayas, Fiestas und Macheten

26.01.2008 |

Die Grenze zwischen Belize und Guatemala ist eigentlich nur ein Schlagbaum, der jedoch Welten trennt. Wir liessen die karibische Easy-Going-Mentalitaet hinter uns und tauchten in das laute und lebendige Leben Latainamerikas ein.

Mit einem Bus der verdaechtig nach illigalen Kraeutern roch, als wuerde er nicht nur Touristen ueber die Grenze chauffieren, fuhren nach Flores, einer Stadt, die gleichzeitig eine Halbinsel ist und in den zweitgroessten Fluss Guatemalas liegt. Sie ueberraschte uns mit ihrer Schoenheit, denn eigentlich waren wir an ihr nur wegen ihrer Naehe zu Tikal, einem magischem Ort, an dem die Mayas vor Tausenden von Jahren ihre Tempel mitten im Dschungel errichteten interessiert.

So machten wir uns dann auch am naechsten Tag um 3 Uhr morgens schlaftrunken nach Tikal auf, stolperten eine knappe Stunde durch den Regenwald, leider hatten wir unsere Taschenlampen vergessen, kletterten auf eine 75 Meter grosse Tempelruine und warteten auf den Sonnenaufgang.

Es war gespenstisch leise und der Nebel kroch unter mein Sweatshirt. Neben mir hoerte ich 2 Amerikanerinnen irgendwas von „creepy“ fluestern, es war zu dunkel um ihre Gesichter zu erkennen. Ganz sanft bahnte sich schliesslich das erste Sonnenlicht durch den Nebel und ein Schrei durchbrach die gespenstische Stille, und dann noch einer und noch einer. Ich vermutete wilde Tiger, die sich auf ein Gringofruehstueck freuten und meine Gaensehaut war laengst nicht mehr die Folge meines klammen Sweatshirts. Der Nebel wich leise und machte die Sicht auf die Baumkronen des Dschungels frei und immer lauter und lauter wurde das Geschrei, des Dschungels, der erwachte. Gabannt beobachte ich dieses Schauspiel und kam erst wieder im Hier und Jetzt an, als die Sonne am Himmel stand und der Nebel der Nacht kam mir mittlerweile wie eine Fatamorgana vor.

Juan, sein Leben war die Kultur und die Geschichte der Mayas und er kannte sich in Tikal aus wie in seinem Wohnzimmer, fuehrte uns durch den Dschungel und erzaehlte uns vom Aufstieg und Untergang der Mayas. Wir kletterten auf steile Pyramiden, Juan lockte eine Tarantula aus ihrem Versteck und hielt sie uns vor unsere ueberforderten Nasen. Er zeigte auf die Baumwipfel und stiess einen Schrei aus, der von den gleichen Schreien erwiedert wurden, die wir am Morgen hoerten. Die von mir vermuteten wilden Tiger entpuppten sich als Bruellaffen.

Erschoepft sass ich in der Mittagssonneauf auf den ehemaligen Festplatz Tikals und versuchte mir das Leben, dass sich von Tausenden von Jahren hier abgespielt haben musste vorzustellen. Die Tempelpyramiden strahlten damals in bunten Farben und geheimnissvolle Rituale wurden abgehalten.

Ich spuerte eine unglaubliche Energie an diesem Ort. Mag sein, dass ich uebermuedet war und von den Eindruecken ueberflutet aber dieses Gefuehl werde ich mein Leben nicht vergessen.

Wir fuhren zurueck nach Flores und mussten bevor wir die Stadt erreichten aussteigen. Die Strassen waren verstoppft von Menschen in bunten Trachten, 6 jaehrige Gualtemaltekenjungs auf Pferden mit Pistolen in ihren Hosentaschen und dutzenden Blas kapellen, die eine Mischung aus Latinorythmen und Folklore spielte. Es war ein heiss, bunt und laut. Wir liefen vorbei an Frauen, die ihre Waesche im See wuschen und diversen Burito- und Pollostaenden. Becko drueckte mir ein Gallo in die Hand… so heisst hier das einheimische Bier. Wir erfuhren, dass in Flores gerade 12 Heilige gefeiert wurden und zwar jeden Tag ein Anderer, dass erklaerte auch den Jahrmarkt, der sich in Sichtweite unseres Hotels befand, das naechtliche Feuerwerk zur jeden vollen Stunde und die torkelnde Gualtamaltekenjugend morgens um drei, vorbei an unserem Bus nach Tikal.

Am Abend checkten wir den Jahrmarkt aus und ich fuehlte mich schon wieder um Dekaden zurueck versetzt. Die Karusells waehren wohl schon vor 50 Jahren durch den deutschen Tuev gefallen, Gualtemalteken tanzten in ihren Trachten und es wurde mindestens eine Huehnerfarm gegrillt. Wir fragten uns, wo die ganzen Backpacker und Touris waren und wurden als einzige Nichteinheimische skeptisch beaeugt, vor allem von den hunderten mit Maschienengewehren bewaffnete Polizisten (oder war es Militaer, genau konnte ich das nicht unterscheiden).

Ich habe mich bis heute nicht an das inflationaere Vorkommen von ueberdimensionalen Waffen in Guatemala gewoehnt auch nicht an den Anblick von 19 Jaehrigen, die ihre viel zu grossen Maschienengewehre in meine Richtung hielten und Banken, Baeckereien, Restaurants und Mc Donalds bewachten.Der Buergerkrieg liegt nicht viel mehr als 10 Jahre zurueck und hat seine Spuren hinterlassen.

Den naechsten Tag verbrachten wir vorallem auf und in dem See und wollten am Abend weiter nach Antigua, der ehemaligen Hauptstadt Gualtemalas, deren wunderschoene Architektur und stolzen Einwohner zwei Erdbeben und diverse Versuche die Stadt zu raeumen trotzten.

Zwei Tage vorher wurden wir von einem dubioesen Ticketverkaefer, der kurz vor unserer Ankunft in Flores zustieg und behauptete, der einzige Ticketverkaeufer zu sein, der am Wochenede Bustikets nach Antigua verkauft, uebers Ohr gehauen. Kein Bus, sondern eine Art Taxi holte uns von unserem Hotel ab und der Fahrer hatte es verdammt eilig uns am Rander der Stadt abzusetzen. Vorher tauschte er noch unsere Tikets gegen zwei andere, die nur halb soviel wert waren und auch nur bis Guatemala – City galten, ein.

Der Luxusbus entpuppte sich als als stinkender Oldtimer mit Rostloechern und war heillos ueberfuellt. Waehrend ich die letzten beiden Plaetze ergatterte, machte sich Becko auf, den Fahrer des Taxis oder irgendeinen Anderen Schuldigen unserer Misaere zu finden oder wenigstens eine anderen Moeglichkeit nach Antigua zu kommen auszuchecken. Ich lernte Anthony und Paul im Bus kennen, zwei Franzosen, die seit einem halben Jahr in Antigua wohnten. Beruhigt, jemanden in der Naehe zu haben, der sich auskannte, wenn wir um sechs Uhr morgens in Guatemala City ankommen wuerden, ein nicht gerade ungefaehrliches Pflaster, lehnte ich mich in meinen Sitz zurueck. Der Bus setzte sich in Bewegung, doch wo war Becko? Ich rannte zum Busfahrer und sah Becko in den fahrenden Bus einspringen, mit einer Zeichnung in der Hand. (wie er spater erzaehlte konnte kein Mensch Englisch und er verstaendigte sich in Zeichnungssprache).

9 stunden Busfahrt lagen vor uns und ich lernte eine Menge ueber effektive Platznutzung in gualtemaltekischen Autobussen. Immer mehr Menschen mit Gartenstuehlen, Plastikeimern und anderen Sitzgelegenheiten stiegen zu und machten es sich mehr oder weniger im Gang bequem. Ich fiehl erschoeppft in einen tiefen Schlaf, trotzt meines in voller Lautstaerke aufgedrehten I pods, den ich jedaoch kaum hoerte, weil der Motor des Busses die Musik uebertoente. Durch lautes Hupen wurde ich geweckt, wir waren in Guatemala City. Ich blickte zu Becko, der seelig schlief , neben ihm sass ein Gualtemalteke mit einem Cowboyhut auf einem Plastikeimer und grinste mich an, er hatte keine Zaehne.

Mit Paul und Anthony fuhren wir in einem Chickenbus (so nennt man hier alte amerikanische Schulbusse, die in den 70ern in den USA und in den 80ern in Mexiko fuhren, jedoch zu alt waren und nach Gualtemala verkauft wurden, wo sie als Linienbusse eingesetzt werden) fuhren wir nach Antigua.

In dieser wunderschoenen Stadt hielten wir uns ein paar Tage auf und genossen das Backpackerleben, tranken viel Cuba-Libre (kostet hier nur 50 cent pro Glas) in den lebendigen Bars Antiguas und bestiegen einen aktiven Vulkan. Letzteres war eine heisse und sicher keine ungefaehrliche Angelegenheit, die 3 cm dicke getrocknete Lavaschicht war loechrig und darunter und teilweise neben uns floss heisse Lava. (siehe Foto).

Nach ein paar Tagen fuhren wir weiter zum Lago Atitlan. Einem traumhaft schoenem See auf 1600 Meter Hoehe, dessen Wasser hellblau ist und der umrundet ist von Vulkanen.

Becko ist mittlerweile weiter nach Honduras gezogen und ich mache hier einen Spanischkurs, genauer gesagt in San Pedro del Lago… am liebsten wurde ich hier nie wieder weg… warum? Das erzaehle und zeige ich Euch beim naechsen Mal. Hasta luego, Eure Nic***

Es gibt 17 Kommentare.
Deine Meinung?

  1. Hurra!Heute habe ich die langersehnte Reisefortsetzung gefunden.Sie ist wie immer sehr bildhaft ,spannend u. kurzweilig geschrieben,man möchte am liebsten dabeisein.Leider sind keine Fotos dabei,bestimmt hat die Technik in Guatemala nicht mitgespielt.Wir freuen uns schon auf den nächsten Bericht. Hasta luego Papa :-)

    sagte klaus martens am 26.01.2008 um 13:02 Uhr #

  2. Hallo meine Süße, ich kann gar nicht genug bekommen von deinen Berichten, auch wenn das Fernweh kaum erträglich ist! Ich fühle mich an alte, wunderschöne Zeiten erinnert, besonders in San Pedro. Ich denke, du weißt, was ich meine! Vielleicht noch ein paar Fotos? ...
    Ich freue mich für dich, ganz liebe Grüße aus Berlin! xoxFran

    sagte Franca am 28.01.2008 um 20:27 Uhr #

  3. Schön mal wieder was zu hören, wir haben schon lange darauf gewartet. Es gleicht ja fast wie ein Krimi. Wir wünschen dir noch viel Spaß, bis zum nächsten mal. Viele Grüße aus Latdorf, von Yvonne und Alex.

    sagte Yvonne am 30.01.2008 um 07:20 Uhr #

  4. Hola Nic, endlich wieder ein Lebenszeichen von Dir - und was für ein lebendiges! Vielen Dank & weiterhin tolle Erlebnisse & Eindrücke!
    LG Sabine xxx

    sagte Sabine am 30.01.2008 um 09:54 Uhr #

  5. Hola chica! Die Fotos sind fantastisch, genau wie deine Berichte! Da krieg ich gleich gute Laune! Gracias por las impresiones maravillosas! ...Und schön weiter Spanisch lernen ;-) LG, Diana

    sagte Diana am 30.01.2008 um 10:23 Uhr #

  6. Ayy Caramba!!
    Man hat den Eindruck dass jedes dieser Fotos so sanft blau/grün durchschimmert wie das Meer, und diese sanften Wellen hört man auch in deinen Berichten!!
    Das hört sich ja mal nach Urlaub an..
    ¡Buen viaje!
    Liebe Grüsse aus Berlin!!
    Christian

    sagte Christian am 30.01.2008 um 11:30 Uhr #

  7. Das erinnert mich an hiesige Busfahrten, denn hier duerfen die Busse auch erst den Bahnhof verlassen wenn sie offiziell ueberladen sind, d.h. man wartet mitunter viele Stunden auf Menschen mit Plastikstuehlen...

    sagte Martin am 30.01.2008 um 12:02 Uhr #

  8. hey nic,
    vielen dank für deine starken eindrücke. du hast es geschafft mich aus einem verschnupften kalten tristen berliner vormittag herauszureissen.... nun sitz ich hier wie auf heisser lava und will nur wech... alles gute weiterhin!
    nikolas

    sagte nikolas am 30.01.2008 um 12:03 Uhr #

  9. Also echt Nic, das ist soooo traumhaft was Du da machst & für mich, als Leser & Beobachter, jedesmal wie ein kleiner Kurztrip. Das sieht dort sooo wunderschön aus, ich krieg mich kaum ein. Schön weiter berichten, das machst Du richtig professionell, macht vor allem Lust auf mehr... Alles Liebe für Dich & weiterhin eine abenteuerliche, amüsante Reise wünschen wir Dir...
    Viele Küsse...

    sagte Silke + Louis am 30.01.2008 um 12:06 Uhr #

  10. Hallo Süsse,toll das Du das mit den Bildern hinbekommen hast.Es sieht ja toll bei dir aus,nicht wie bei uns ,wir haben nicht Winter und auch nicht so einen schönen Sommer wie du.Weiter so schöne Berichte und wir packen die Koffer.Toll"Nic, die mit dem Vulkan tanzt". Liebe Grüsse aus Deutschland Mam u. Dad

    sagte Jutta & Klaus am 30.01.2008 um 12:07 Uhr #

  11. Hi, liebe Cousine, deine Reise ist ja super spannend und abenteuerlich. Die schönen Bilder sind sehr interessant und machen Lust auf so ein Abenteuer! Ganz viel Spaß noch und liebe Grüße von Simone aus Reichenbach

    sagte Simone am 30.01.2008 um 13:53 Uhr #

  12. wir haben hier auch 88 grad, allerdings in unserer Privatsauna. Das nordschwedische Licht huellt uns in Dämmerlicht, 3 Stunden Sonnenaufgang, 3 Stunden Sonnenuntergang. Wir kochen und essen viel. Ab und zu gibt es ein Film auf dem Riesenfernseher, von Chan-Wood Park, auf koreanisch mit schwedischen Untertiteln.
    Wir knutschen Dich und sehen Dich bald...

    sagte Bea, Lutz, Panja, Carlos am 30.01.2008 um 17:04 Uhr #

  13. hi vulcaNic, echte lava? whoa, da bin ich neidisch. ich bin gerade auf Lanzarote, da gibts ja millionen von den kegeln, nur leider kalt, keine action hier, dafuer richtig schoen. viel spass und bis bald... fab

    sagte fab am 30.01.2008 um 21:43 Uhr #

  14. "… am liebsten wurde ich hier nie wieder weg… "

    nix gibt's, Du wirst hier vermisst! Sich einfach so: "mir nichts, Dir nichts" absetzen nach Haste-nicht-gesehen-weit-weg - ne Nic, so geht das echt nicht! Und wenn es nur "Zurückkommen-zum-Geschichten-erzählen" und "Fotos-bestaunen" ist. Und 'n Essen. Oder zwei. Ich bestehe drauf!
    Jetzt aber weiter, auf: Geschichten erleben, Eindrücke sammeln! Und: niederschreiben.

    Liebe Grüße über's Wasser, umme Kurve und ruff uff'n Berg.

    Jo


    P.S.: bin auf der Suche nach den Chilis, die wo von guatemaltekischen Irrenhausinsassen gezüchtet werden... ()

    sagte Jo am 02.02.2008 um 03:08 Uhr #

  15. Ola Seniorita....mensch ich musste mich erstmal wieder durch lesen, haben den Fashion Week Marathon in Berlin hinter uns gebracht, und mir endlich mal wieder Zeit genommen deine Berichte und Bezaubernden Bilder rein zu ziehen. Ich muss sagen bin absolut fasziniert, begeistert und neidisch zugleich....:-)))) Freue mich auf die nächsten Einblicke, um für einen Moment ganz nah sein zu können.
    Lieb, Nicoletta

    sagte Nicole am 02.02.2008 um 15:02 Uhr #

  16. Hallo Nicole,
    auch ich lese Deine Reiseberichte seit Wochen fleissig und muss mich jetzt hier auch mal zu Worte melden!
    Einige haben es an dieser Stelle ja schon gesagt: Einfach fantastisch, wie man dank Deiner Reiseberichte und vor allem der tollen Fotos um die Welt reisen kann!
    Staune immer wieder, wie schön es an Orten der Erde ist, von denen ich bisher keine Ahnung hatte!
    Ich wünsche Dir noch ganz viele, wunderschöne Reisetage mit tollen Erlebnissen und uns Zuhause-Gebliebenen noch viele tolle Impressionen.
    Natürlich freue ich mich aber auch schon darauf, Dich in Berlin live wieder zu sehen!
    Liebe Grüße in die Ferne,
    Bianca

    sagte Bianca am 03.02.2008 um 09:19 Uhr #

  17. hey nicole!
    dann schreib ich auch mal was kurz dazu, auch wenn ich wohl von all den leuten, die hier kommentare schreiben, am naechsten zu dir dran bin...und den letzten bericht en part hautnah mitbekommen hab.
    biste jetz eigentlich immer noch am lago? ick will gar nicht wissen, ob as an der spanisch-schule oder eher an anderen sachen liegt, warum du da nicht weg willst...aber ick hoff einfach nich, dass es die reggae-bar ist, in der du jetzt doch arbeitest...you promised not to do...
    wenn aber doch, naja, wir aus der hauptstadt kommen auch mal gern aufn trip da vorbei
    bin nach dem kurzen ausflug und relaxen in honduras und karibik jetzt wieder in vollem einsatz hier in guate und mit viel motivation- viel spannendes passiert grad und ich werd viel im land unterwegs sein, aber am we meistens zurueck in der hauptstadt...und wird auch einige viele fiestas jetz geben....also, wenn der becko dich vergisst...und du eh noch in der naehe bist (San Pedro forever) oder aufm weg von oder zu nicaragua, das land der solidaritaets-kindertraeume, meld dich einfach bei mir udn wir lassen den rum zischen zu deinem geburstag....
    hab glaub ich deine mailadresse nich...., meine handynummer haste ja....vielleicht auch meine mailadresse...
    wie auch immer, lass es dir gutgehen soweit
    ¡disfruta el tiempo con interés y corazón!
    m

    sagte maren am 03.02.2008 um 21:49 Uhr #

Fragen? Kommentare? Irgendwas...?

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* muss sein, leider...
² sagen wir auch nich' weiter. Versprochen!

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Nicole
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Name
Nicole Martens
Alter
31
Ort
Berlin
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Alle Reisen von Nicole Martens

Big Apple, Mayas und karibische Fische

Als in mir an einem nasskaltem Tag im August ein unangenehm bekanntes Gefühl aufstieg, dass nach heissem Tee und warmen Socken verlangte, traf ich eine Blitzentscheidung. In diesem Winter wird für mich die Sonne scheinen!
Das Land der Maya kam mir als erstes in den Sinn – ein Kindheitstraum! Aber wo genau werde ich die Fantasiebilder meiner Kindheit vom wildem Dschungel, mystischen Mayaruinen und weissen Stränden finden? Mexiko? Guatemala? Honduras? Und was hat es mit diesem Mikroland Belize auf sich, das sich auf der Landkarte ganz nebenan befindet und endlos weisse Strände verspricht? Ich beschloss die warmen Socken wieder auszuziehen und die Antworten auf diese Fragen vor Ort zu recherchieren.
Den günstigsten Flug fand ich über New York und Miami - auch gut! Silvester in New York, Miami Vice – zwei weitere Kindheitsträume!
Ein Freund, Becko, beschloss spontan mich teilweise auf meiner Reise zu begleiten. Wir tranken einen Tequilla auf einen warmen oder besser gesagt nicht vorhandenen Winter um unseren Plan zu besiegeln, und ein sehr angenehmes Gefühl voller Vorfreude breitete sich in mir aus.