ItalienBeim Papst in Rom

Vorwort

15.05.2005 |

Rom war und ist schon immer eine der pulsierendsten Städte der Welt und im April dieses Jahres richtete die Welt ihren Blick nach Rom, genauer auf den Vatikan. Der Tod von Papst Johannes Paul II. und die Wahl seines Nachfolgers rückte die ewige Stadt in ein einzigartiges mediales Interesse und noch nie da gewesene Pilgerströme nahmen Besitz von der Stadt. Die italienische Metropole ist unser Ziel für die nächsten fünf Tage und wir haben uns viel vorgenommen, denn Rom hat eine Menge zu bieten.

Unser Hotel liegt circa fünf Geh-Minuten vom Petersplatz entfernt und von hier aus können wir problemlos alle Ziele in und um Rom ansteuern. Wir, das ist eine Gruppe von 14 jungen Menschen aus Bensheim (Südhessen), die sich zu diesem Trip zusammengeschlossen hat, wobei sich die meisten schon lange kennen. Einige von uns waren vor zehn Jahren zusammen in Rom – nun startet also die Revival-Tour 2005!

Fast genau vor einem Jahr startete bei LIVETRAVEL die Australien-Reise von Matthias und Markus, beide sind auch in Rom mit dabei und deshalb ist es wenig verwunderlich, dass schon vor dem Abflug wieder einiges los war, denn die Airline-Mitarbeiterin begrüßte uns mit diesen Worten: „Tut mir leid, zu spät, sie können nicht mehr einchecken.“ Dann drückte sie aber doch noch ein Auge zu und ließ uns 30 Minuten vor dem Start in den Flieger steigen. Einer erlebnisreichen Reise stand nun also nichts mehr im Wege.

In Rom, um Rom und um Rom herum. Rom im Mai, das bedeutet Sonne, Hitze und viele Touristen. Letztgenannte sorgen in der ohnehin schon sehr hektischen Stadt für noch mehr Leben. Langweile kann hier nicht aufkommen, denn es gibt jede Menge zu sehen. Gleich vorweg: Rom ist weniger eine Stadt zum Relaxen, denn Rom „muss man sich erarbeiten“. Für uns heißt das jeden Morgen ab halb neun in die Stadt und bis Einbruch der Dunkelheit die Kirchen, Plätze, Brunnen und andere wichtige „Ecken“ besichtigen.

Einzigartige monumentale Bauten prägen das Stadtbild, aber auch unzählige Mofas und Autos, die sich durch die überfüllten Straßen schieben. Die Feinstaubdebatte müsste hier eigentlich hohe Wellen schlagen und wer sich auf die Suche nach einem Auto macht, das ohne Schrammen ist, der sucht vergeblich!

Bevor wir uns morgen und übermorgen intensiv mit dem Petersplatz, dem Vatikan und dem Papst beschäftigen, machen wir uns erst mal ein Bild vom antiken Rom. Am besten geht das im Forum Romanum oder am Kolosseum. Staunend stehen wir vor den riesigen Bauten und versuchen zu erfassen, wir sich früher das Leben hier abgespielt haben könnte. Besonders das Kolosseum – es ist das größte je gebaute Amphitheater – gibt einen Eindruck von der imposanten Baukunst der Römer, obwohl der größte Teil zerfallen ist.

Die ewige Stadt am Tiber strotzt nur so vor geschichtsträchtigen Bauten, unzählige Tempel, Denkmäler und Kirchen gibt es in Rom. Wichtig ist, vor der Fahrt eine Auswahl zu treffen, sonst geht der Überblick schnell verloren. Wir waren zum Beispiel im Pantheon – ein riesiger Rundbau mit einem davorliegenden quadratischen Portikus aus 16 mächtigen Säulen. Von den Kirchen besichtigten wir zwei der vier Hauptkirchen Roms: San Giovanni in Laterano und Santa Maria Maggiore.

Nicht weniger eindrucksvoll sind die verschiedenen Plätze wie der Piazza Navona, das Trevi-Viertel oder die spanische Treppe. Alles Orte, die ein absolutes Muss bei einem Rom-Aufenthalt sein sollten, denn hier pulsiert das Leben, auch wenn alles von Touristen überlaufen ist. Besonders ein Blick in die Seitenstraßen lohnt, weil sich dort die Einheimischen aufhalten.

Zu empfehlen sind am Abend die unscheinbaren Restaurants, die sich oft in den engen Gassen befinden. In vielen Gaststätten bekommt man für 30 Euro ein mehrgängiges Menü inklusive Wein, was sehr zu empfehlen ist. Tagsüber reicht dann ein Stück Pizza. Die besten und frischesten Pizzas gibt es für wenig Geld in den unzähligen kleinen Lädchen in den Seitenstraßen. Die kleinen mobilen Essenstände, die außerdem noch unzähligen Souvenir-Nippes verkaufen, sind dagegen völlig überteuert.

Leben lässt es sich ausgezeichnet in Rom und Langeweile kommt schon deshalb nicht auf, weil man ständig vielbefahrene Straßen überqueren muss, dabei haben wir immer zwei „Überquerungsmöglichkeiten“ zur Auswahl:

  • Warten, bin eines der Autos anhält – dann würden wir aber noch in zwei Wochen an der gleichen Stelle stehen, oder
  • zielstrebig über die Straße laufen, egal ob ein Auto kommt oder nicht. Komischerweise funktioniert die zweite Variante erstaunlich gut und kaum ein Autofahrer beschwert sich.

Auf diese Art erreichen wir die meisten der Orte, die wir besichtigen wollen, unter anderem den Trevi-Brunnen und das dazugehörige Trevi-Viertel. Wie an allen touristischen Highlights brummt hier das Leben am berühmtesten römischen Brunnen besonders intensiv, der von 1732 bis 1751 erbaut wurde.

Ein langer circa 1,5 Stunden langer Fußmarsch (O-Ton Reiseleiter Dietmar: „Das ist nur ein Steinwurf entfernt“) bringt uns über den Circus Maximus nach Aventin – den südlichsten Hügel Roms.

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Name
Matthias Schaider
Alter
28
Ort
Bensheim
Webseite
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Alle Reisen von Matthias Schaider

Beim Papst in Rom

Alle Wege führen nach Rom, vor allem seit „Wir der Papst sind“! So hat sich im Mai 2005 eine Gruppe von 14 jungen Menschen aus Bensheim (Südhessen) auf IHREN Weg in die Ewige Stadt gemacht. Mit von der „Pilger-Partie“ sind auch zwei alte Livetravel-Bekannte, Matthias und Markus.

Kolosseum, Engelsburg, Trevi-Brunnen, Piazza Navona, Dolce Vita... schön und gut. Aber Höhepunkt und Mittelpunkt der 5-tägigen Reise war für alle die hautnahe Begegnung mit Papst Benedikt XVI inmitten von 30.000 oder 40.000 jubelnden Menschen und der Besuch in den Vatikanischen Gärten.