Australien
Surfers Paradise
24.05.2004 |
Surfers Paradise: Ein klangvoller Name, der die Erwartungen nicht erfüllt, denn wir haben schon weitaus paradiesischere Orte gesehen. Dafür sind wir endlich im Bundesstaat Queensland angekommen.
Der „Sunshine-State“ Australiens hat durchschnittlich über 300 Sonnentage im Jahr. Die Strände an der Gold Coast luden zu ausgiebigen Jogging-Touren ein (Markus ist 18 Kilometer am Strand entlang gelaufen, um ein Internetcafé zu finden), in der Abenddämmerung bot die Skyline von Surfers Paradise eine prächtige Kulisse. Eigentlich wollten wir ja von Surfers Paradise direkt nach Brisbane, aber es ist mal wieder anders gekommen als geplant.
North Stradbroke Island – Kurz vor Brisbane haben wir einen zweitägigen Abstecher auf die North Stradbroke Island gemacht. Die südöstlich von Brisbane gelegene Insel ist gerade mal 40 Kilometer lang und besteht fast ausschließlich aus Sand. Also rein in das Wasser-Taxi und ab auf die Insel. Der Campingplatz war dieses Mal exakt zehn Schritte vom Cylinder Beach entfernt. Leider waren die Wellen am 30 Kilometer langen Main Beach zu hoch, so dass die Life Guards den Strand komplett sperrten.
Dafür haben wir mal wieder die leidige Erfahrung machen müssen, dass „around the corner“ in Australien irgendwie anders interpretiert wird als bei uns in Europa. Denn dieses Mal dauerte der Weg zum Ziel fast zwei Stunden. Also für alle zukünftigen Australien-Reisenden: Wenn ihr zu Fuß unterwegs seid und ein Einheimischer sagt, das Ziel ist “around the corner”, schnappt euch ein Taxi, aber versucht auf keinen Fall, zu Fuß dorthin zu kommen!!!
Dass es auch im Sunshine-State regnen kann, mussten Paul und Markus ausgerechnet in der Nacht feststellen, in der sie ohne Zelt am Strand übernachten wollten. Leicht übermüdet haben wir dann am Samstag die Stradebroke Island wieder verlassen.
Brisbane – Nach der einsamen und ruhigen Insel hat uns Brisbane ziemlich erschlagen. Die Hauptstadt Queenslands mit knapp 1,3 Millionen Einwohnern war das Kontrastprogramm zur Stradbroke Island schlechthin. Leider war der Campingplatz ausgebucht, also musste wieder mal ein Hostel her. Abends stürzten wir uns ins Nachtleben. Leider wurde die Stimmung durch den Abstieg von Eintracht Frankfurt getrübt, aber Eintracht-Fan Matthias hat mit diesem Verein schon so viel mitgemacht, so dass der Abend trotzdem sehr lustig wurde.
Die weitere Route steht jetzt auch fest: Zwei Tage Noosa, fünf Tage Rainbow Beach (dort haben wir eine Jeep-Tour auf Fraser Island gebucht), dann zum Abschluss nach Bunderberg. In knapp zwei Wochen müssen wir wieder in Brisbane sein, weil wir dort das Auto abgeben müssen. In der Umgebung von Brisbane muss dann ein Fruit-picking-Job her. Matthias und Markus wollen anschließend nach zwei bis drei Wochen weiter Richtung Cairns, Paul und Christoph wollen länger in Brisbane bleiben.
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- Name
- Matthias Schaider
- Alter
- 28
- Ort
- Bensheim
- Webseite
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Alle Reisen von Matthias Schaider
Australien
Für 6 Monate werden die beiden Freunde aus Bensheim bei Frankfurt quer durch Australien reisen. Nach der Ankunft in Sydney Anfang Mai steht erst mal "Urlaubmachen und Jobsuchen" auf dem Programm. Auch einige Touren rund um die "Südsee-Metropole" sind geplant: Ziele sind unter anderem die Harbour Bridge, The Rocks und die Blue Mountains.
Von Sydney aus wollen Matthias und Markus hoch in den Norden des Landes zum jobben. "Da ist es mit 25 Grad noch schön warm. Entweder auf einer Farm oder in Restaurants werden wir unser Glück versuchen, damit die Reisekasse nicht so schnell leer wird. Anschließend wollen wir wieder umherreisen, von Backpackerhotel zu Backpackerhotel...".
Wohin steht bisher noch nicht fest. Vermutlich aber weiter Richtung Norden (Queensland) oder mit dem Geländewagen ins heiße, endlose Outback zum Ayers Rock und Uluru National Park - immer in der Hoffnung, den reichlich vorhandenen giftigen Spinnen und Schlangen nicht zu begegnen.




