Australien
Back in the Outback
18.08.2004 |
Es ist ein Stein – ein sehr großer Stein und er zieht jeden Tag die Massen an. Mit 23 anderen Backpackern brachen auch wir für vier Tage auf, um ihn zu sehen: Den sagenumwobenen und weltgrößten Monolith Ayers Rock (in der Sprache der Aborigines heißt er Uluru). Auf dem Weg dorthin sorgte unsere Rangerin Goie (wir haben übrigens noch nie Jemanden erlebt, der 24 Stunden mit so viel Power durchs Leben geht) mit Songs wie „We will rock you“ für die richtige Stimmung, während wir die sich ständig wechselnde Kulisse des roten Zentrums und etliche Kamele bewundern konnten.
Die einzige Straße verläuft von Alice Springs zwischen den MacDonnel Ranges und den beiden Wüsten Gibson und Great Victoria zum „Uluru-Kata Tjuta National Park“.
Bereits der erste Anblick des 3,6 Kilometer langen und 348 Meter hohen Felsens war atemberaubend, da sich die Farbe während des Sonnenuntergangs in Sekunden veränderte.
Dann hieß es früh ins Bett, um am nächsten Morgen rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Ayers Rock zu sein. Geschlafen haben wir in Swags (spezielle Schlafsäcke) am Lagerfeuer –es herrschten Temperaturen um den Gefrierpunkt – und verbrachten die erste Nacht im Outback unter einem strahlenden Sternenhimmel.
Um fünf Uhr Morgens war die Nacht schon wieder vorbei. Das Aufstehen fiel relativ schwer, da einige von den diversen Song-Contests noch etwas lädiert waren. Der Sonnenaufgang wurde zu einem Massenereignis, hunderte Reisebusse kutschierten unzählige Touristen an.
Am Ayers Rock mussten wir uns entschieden, ob wir auf den Gipfel klettern oder um den Felsen herum wandern wollen. Wir entschieden uns für die Wanderung, da es von den Aborigines (den traditionellen Besitzern des Uluru) nicht erwünscht ist, den Berg zu besteigen.
In den beiden verbleibenden Tagen erkundeten wir die Felsformation Olgas (Kata Tjuta). Die Umgebung der Olgas übertraf die des Ayers Rock um Längen und auch der Kings Canyon bot sagenhafte Ausblicke. Insgesamt nahmen wir von der Tour Eindrücke mit, die wir bisher noch nicht gemacht haben, da auch die Gruppe absolut harmonierte und die Abende am Lagerfeuer von Tag zu Tag länger wurden.
Die große Abschiedsparty in Alice Springs konnte ich sehen lassen. Es gibt sogar Gerüchte, dass zwei „crazy Germans“ auf der Bühne mit einem rotem Eimer in der Hand imaginäre Zucchini pflückten und anschließend auf Schultern getragen wurden, aber da waren wir natürlich längst schon im Bett (...)!
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- Name
- Matthias Schaider
- Alter
- 28
- Ort
- Bensheim
- Webseite
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Alle Reisen von Matthias Schaider
Australien
Für 6 Monate werden die beiden Freunde aus Bensheim bei Frankfurt quer durch Australien reisen. Nach der Ankunft in Sydney Anfang Mai steht erst mal "Urlaubmachen und Jobsuchen" auf dem Programm. Auch einige Touren rund um die "Südsee-Metropole" sind geplant: Ziele sind unter anderem die Harbour Bridge, The Rocks und die Blue Mountains.
Von Sydney aus wollen Matthias und Markus hoch in den Norden des Landes zum jobben. "Da ist es mit 25 Grad noch schön warm. Entweder auf einer Farm oder in Restaurants werden wir unser Glück versuchen, damit die Reisekasse nicht so schnell leer wird. Anschließend wollen wir wieder umherreisen, von Backpackerhotel zu Backpackerhotel...".
Wohin steht bisher noch nicht fest. Vermutlich aber weiter Richtung Norden (Queensland) oder mit dem Geländewagen ins heiße, endlose Outback zum Ayers Rock und Uluru National Park - immer in der Hoffnung, den reichlich vorhandenen giftigen Spinnen und Schlangen nicht zu begegnen.








