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Die Wanderungen waren geprägt von der Suche nach den Reptilien.

02.08.2004 |

Die Erwartungen an den Kakadu Nationalpark waren hoch und daher die Enttäuschung groß, als wir ihn nach drei Tagen wieder verlassen haben. Vier Tage hatten wir für den Besuch des bekanntesten Nationalparks eingeplant, einen Tag früher entschieden wir, weiter nach Darwin zu fahren. Der Park ist flächenmäßig größer als Rheinland-Pfalz und steht wegen seiner herausragenden natürlichen und kulturellen Werte auf der Liste der Weltkulturgüter. Die größten Aborigine-Felsmalereien der Welt befinden sich im Kakadupark, der zum Teil sogar von den Ureinwohnern mitverwaltet wird.

Berühmt-berüchtigt ist der Park wegen der Krokodile und des Kinoklassikers Crododile Dundee, also waren unsere Wanderungen geprägt von der Suche nach den Reptilien. An jedem trüben Gewässer wanderten unsere Blicke minutenlang über die Wasseroberfläche, aber die gefährlichen Krokodile haben sich meist erfolgreich vor uns versteckt – vielleicht auch besser so für uns!

Und dann: Ein Krokodil haben wir entdeckt, zwar auf der anderen Flussseite, aber immerhin . Das die possierlichen Tierchen Meister der Tarnung sind, belegt das Foto, aber unter dem Schriftzug sonnt sich wirklich eines der gefährlichen Tiere.

Wesentlich spannender wird der Parkbesuch, wenn man sich einer geführten Tour anschließt, denn kommerzielle Reiseveranstalter haben einige Strecken gekauft, die der normale Besucher nicht befahren darf. Also waren einige Highlights des Parks für uns nicht erreichbar, denn wir verzichten darauf, pro Person rund 200 Euro zu bezahlen, nur um die bekannten Wasserfälle Jim Jim Falls und Twin Falls zu sehen.

Soviel zu den unseren negativen Erfahrungen, aber wir entdeckten auch die schönen Seiten des Parks. So bot der Aussichtspunkt „Ubirr“ einen atemberaubender Überblick über die Vielseitigkeit des Parks, während auf der einen Seite kleine Seen das Bild prägten, ragten auf der anderen Seite riesige Felsformation heraus – hier hätten wir Stunden verweilen können, auch die Malereien der Aborigines auf dem Weg zum Aussichtspunkt beeindruckten. Abenteuerlicher wird der Besuch des Parks ohnehin, wenn man ihn auf eigene Faust erkundet, von daher war die Zeit im Kakadu-Park okay, aber nicht überwältigend.

Dafür haben wir in Darwin schon mehr erlebt als anderswo, aber mehr wird erst im nächsten Bericht verraten!

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Matthias
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Matthias Schaider
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Bensheim
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Alle Reisen von Matthias Schaider

Australien

Für 6 Monate werden die beiden Freunde aus Bensheim bei Frankfurt quer durch Australien reisen. Nach der Ankunft in Sydney Anfang Mai steht erst mal "Urlaubmachen und Jobsuchen" auf dem Programm. Auch einige Touren rund um die "Südsee-Metropole" sind geplant: Ziele sind unter anderem die Harbour Bridge, The Rocks und die Blue Mountains.

Von Sydney aus wollen Matthias und Markus hoch in den Norden des Landes zum jobben. "Da ist es mit 25 Grad noch schön warm. Entweder auf einer Farm oder in Restaurants werden wir unser Glück versuchen, damit die Reisekasse nicht so schnell leer wird. Anschließend wollen wir wieder umherreisen, von Backpackerhotel zu Backpackerhotel...".
Wohin steht bisher noch nicht fest. Vermutlich aber weiter Richtung Norden (Queensland) oder mit dem Geländewagen ins heiße, endlose Outback zum Ayers Rock und Uluru National Park - immer in der Hoffnung, den reichlich vorhandenen giftigen Spinnen und Schlangen nicht zu begegnen.