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Das Outback - ein Hauch von nichts!

30.07.2004 |

Das Outback – Ein Hauch von Nichts und trotzdem voller Mystik und überwältigender Ausdruckskraft. Kilometerlange kahle Wiesen, dann wieder sattes Grün, dazwischen alle 200 bis 300 Kilometer eine Tankstelle. Ansonsten haben wir auf den 3000 Kilometern nur noch das gesehen: Tausende Termitenhügel, Kuh- und Pferdekadaver, lebende Kühe und Pferde, Aasgeier und Kängurus und unglaublicherweise drei Fahrradfahrer.

Spannend wird es immer dann, wenn ein Road-Train auf den manchmal nur zwei Meter breiten Straßen entgegenkommt, dann heißt es nur noch ausweichen, denn der über 50 Meter lange Road-Train hätte bei einem Zusammenprall eine bessere Ausgangsposition! Die Atmosphäre unterwegs ist herzlich, bei jedem vorbeifahrenden Campervan oder Jeep winken sich die Insassen freundlich zu – das Reisen durch das Outback hat seinen ganz besonderen Reiz.

Nach sieben bis acht Stunden Fahrt haben wir uns jeden Abend auf die Suche nach einem abgelegenen Platz gemacht, auf dem wir unser Nachtlager aufschlagen konnten. Um uns herum endlos erscheinende Landschaften in allen Himmelsrichtungen, über uns der strahlende Sternenhimmel und sonst nichts – das pure Abenteuer! Die Temperaturen waren tagsüber sehr hoch und nachts knapp unter zehn Grad.

Unsere Route führte uns von Cairns aus westlich nach Normanton, dann südlich nach Cloncurry über Tennant Creek wieder nördlich Richtung Darwin. Nach kurzen Abstechern zu den warmen Thermal-Springs in Mataranka (wo unzählige Fledermäuse über uns kreisten) und zum Nitmiluk-Nationalpark (sehr empfehlenswert) ging es weiter zum berühmtesten Nationalpark Australiens, dem Kakadu-Nationalpark. Nach sechs Tagen hatten wir ihn erreicht und haben einiges von der Zeit im Park im nächsten Bericht erzählen.

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Matthias
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Matthias
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Matthias Schaider
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28
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Bensheim
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Alle Reisen von Matthias Schaider

Australien

Für 6 Monate werden die beiden Freunde aus Bensheim bei Frankfurt quer durch Australien reisen. Nach der Ankunft in Sydney Anfang Mai steht erst mal "Urlaubmachen und Jobsuchen" auf dem Programm. Auch einige Touren rund um die "Südsee-Metropole" sind geplant: Ziele sind unter anderem die Harbour Bridge, The Rocks und die Blue Mountains.

Von Sydney aus wollen Matthias und Markus hoch in den Norden des Landes zum jobben. "Da ist es mit 25 Grad noch schön warm. Entweder auf einer Farm oder in Restaurants werden wir unser Glück versuchen, damit die Reisekasse nicht so schnell leer wird. Anschließend wollen wir wieder umherreisen, von Backpackerhotel zu Backpackerhotel...".
Wohin steht bisher noch nicht fest. Vermutlich aber weiter Richtung Norden (Queensland) oder mit dem Geländewagen ins heiße, endlose Outback zum Ayers Rock und Uluru National Park - immer in der Hoffnung, den reichlich vorhandenen giftigen Spinnen und Schlangen nicht zu begegnen.