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Arbeit und Abschied

04.06.2004 |

Eine würdige Abschiedsparty für eine super-Zeit: Am letzten gemeinsamen Abend zu Viert haben wir es noch einmal richtig krachen lassen. Chicken-Schnitzel mit Kartoffeln und Salat zum Essen und reichlich Bundaberg-Rum mit Cola zum Trinken. Wie die Fotos belegen, hätten wir aber auch nur mit Cola Spaß gehabt! Nachts besuchte uns noch ein Tier, was es für ein Tier war, haben wir nicht heraus bekommen. Leider war am nächsten Morgen der Akku der Kamera leer, so dass keine Bilder vom „Morgen danach“ existieren.

Wie auch immer: Gegen Nachmittag fuhren Christoph und Paul wieder Richtung Brisbane, Matthias und Markus checkten in einem Hostel ein. Dumm nur, dass nur noch ein Zimmer frei war, aber nach kurzer Überredung des Chefs durfte Matthias für 2 Euro im Fernsehzimmer schlafen.

Damit war der Urlaub zuende. Obwohl sich vor der Tour nur Matthias und Markus kannten, stimmte die Chemie im Team und wir hatten super Erlebnisse und jede Menge Spaß. Hoffentlich kommen Paul und Christoph die nächste Woche wieder zurück nach Bundeaberg, denn in Brisbane sieht es mit Arbeiten derzeit sehr schlecht aus.

Damit gab es einen großen Schnitt: Keine Traumstrände mehr, sondern harte Arbeit stand an. Und den ersten Arbeitstag haben wir schon hinter uns gebracht. Unser aktueller Zustand: Wir fühlen uns wie Wracks. Um sechs Uhr wurden wir geweckt und darauf aufmerksam gemacht, dass der Bus zur Zucchini-Farm vor der Tür steht. Also schnell rein in die ältesten Klamotten und ab in den Bus. Auf das was uns dann erwartete, waren wir zum Glück mental schon vorbereitet, denn uns war klar, dass es keine leichte Arbeit ist, was sich bestätigen sollte: Zehn Stunden Zucchini ernten. Schon nach einer knappen Stunde fühlte sich der Rücken durch das ständige Bücken taub an. Die Stacheln an den Pflanzen schnitten die kompletten Unterarme auf, zehn Aufpasser fordern zum schnelleren Arbeiten auf (es fehlte eigentlich nur noch die Peitsche!) und die Sonne tat ihr übriges. Es gab zwei kurze Essenspausen, dumm nur, wenn man – so wie wir – nicht mehr einkaufen konnte und somit fasten musste, denn einen „Acker-Kiosk“ gab es leider nicht.

Obwohl es unheimlich hart war haben wir von anderen Backpackern erfahren, dass es noch wesentlich schlimmere Jobs gibt. Wir können eigentlich froh sein, diese Arbeit bekommen zu haben. Mal sehen, wie lange wir durchhalten…

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* muss sein, leider...
² sagen wir auch nich' weiter. Versprochen!

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Name
Matthias Schaider
Alter
28
Ort
Bensheim
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Alle Reisen von Matthias Schaider

Australien

Für 6 Monate werden die beiden Freunde aus Bensheim bei Frankfurt quer durch Australien reisen. Nach der Ankunft in Sydney Anfang Mai steht erst mal "Urlaubmachen und Jobsuchen" auf dem Programm. Auch einige Touren rund um die "Südsee-Metropole" sind geplant: Ziele sind unter anderem die Harbour Bridge, The Rocks und die Blue Mountains.

Von Sydney aus wollen Matthias und Markus hoch in den Norden des Landes zum jobben. "Da ist es mit 25 Grad noch schön warm. Entweder auf einer Farm oder in Restaurants werden wir unser Glück versuchen, damit die Reisekasse nicht so schnell leer wird. Anschließend wollen wir wieder umherreisen, von Backpackerhotel zu Backpackerhotel...".
Wohin steht bisher noch nicht fest. Vermutlich aber weiter Richtung Norden (Queensland) oder mit dem Geländewagen ins heiße, endlose Outback zum Ayers Rock und Uluru National Park - immer in der Hoffnung, den reichlich vorhandenen giftigen Spinnen und Schlangen nicht zu begegnen.