SpanienCamino de Santiago

mein camino de santiago tag 21 bis 39

08.12.2007 |

tag 21 20.10.07

tam hat heute geburtstag, simse nadine, da ich seine handynummer gar nicht habe:( antwort kommt promt, jetzt habe ich auch seine nummer :) fahre mit dem diggen raus aus leon. noch ein tag im womo will ich im auch nicht antun aber in der stadt geht das nicht anders. finden einen platz im grünen und ich putze, um mir die zeit zu vertreiben das womo, lege die wäsche zusammen und höre übern lappy die ärzte. so bekommt man auch einen tag rum. die pfoten sehen schon wieder gut aus, will aber nichts überstürzen. morgen noch abwarten und vielleicht am mo weiter pilgern. fahre nachmittags noch zu plus, dann zur herberge. kann mein lappy sogar nutzen, somit sind heute neue bilder online. letzte wäsche von der leine und heute abend (wir haben es ja schon 22h) vielleicht noch in die city.

fazit des tages: mir wird schon langweilig, hoffe morgen wird es gut mit dem diggen und wir können mo weiter…

einen wink an alle und einen besonderen birthday mässigen gruss an tam, ist ja toll das du einen grünen für mich mit trinkst, wäre aber heute abend lieber bei euch und würde den grünen selber trinken. holen wir aber bestimmt noch nach :-)

ja nun schreibe ich endlich wieder. habe gestern mal die gelegenheit gehabt meine mails abzurufen und habe mich riesig ueber die viele post von euch gefreut, aber ich halte es weiter so, dass ich von meinen tagen erzaehle und nicht auf jede einzelne mail eingehen kann. aber wie ich sehe freut euch das genauso, wie es mich freut zu lesen wie es euch so geht. warte gerade auf den bus und habe eine 3/4h

zeit zu schreiben.

tag 22 21.10.07 heute gibt es nicht viel zu erzaehlen. habe lange geschalfen (bin gestern noch bis 1h in leon city gewesen und habe schoene nachtaufnahmen gemacht) und mich dann mit kruemel 2km vor leon auf einen berg verzogen. in der stadt ist das zu langweilig fuer den diggen. habe bis nachmittags mein buch von maike zu ende gelesen und ein paar 360grad bilder gemacht (brauche aber internet um die hochzuladen). in der herberge gab es heute kein wlan, gehoerte wohl zu einer firma die sonntags nicht arbeitet. habe so noch ein wenig gesurft. andre hatte mir einen link auf einen sternbericht gemailt, der aber nicht mehr kostenlos zu lesen war: b-prommis auf den jakobsweg und sexpilger. die ueberschrift fand ich schon erschreckend. wenn ich die hier vom fernsehen getroffen haette, den haette ich aber was erzaehlt: was das denn solle und ob die alle wirklich den camino brauchen um was mit sich klar zu machen. ist denn vor dem fernsehen nichts mehr sicher?

fazit des tages: der digge scheint wieder ok zu sein, werden morgen wieder starten…

vermisse euch alle sehr, besonderer gruss heute an nina, doerte, antje und juli und natuerlich auch an die partner

tag 23 22.10.07

wir sind wieder unterwegs… die etappe hat heute 22km. komme erst um 11h los, das womo springt mal wieder nicht an. habe extra vor der abreise die groesste batterie gekauft die rein passt. scheint irgendwo strom zu ziehen, wird schwierig das rauszufinden. dem wohnmobilhaendler wuerde ich gerne mal was erzaehlen. die strecke ist bloed. industriegebiete, autobahnkreuze und wieder direkt an der nationalstr.. teilweise fahren die lkw/s nur ein paar meter an uns vorbei. da fuer wird es bestimmt heute mit dem bus klappen. um 16.20h bin ich an der herberge von illadangos del paramo. um 16.30h im bus nach leon. einmal noch schnell zu mcdoof, wer weiss wann der naechste kommt :) . bei mcdoof ist es nicht so voll, die burger werden auf bestellung zubereitet. die bedienung fragt ob ich hier in leon arbeite. ich erzaehle vom camino und dem diggen. sie erzaehlt mir wo sie wohnt, wo sie geboren ist, ihre eltern leben und das ihr mann auch schon 2x in deutschland war. das war der erste smaltalk den ich je bei mcdoof hatte. tagsueber war es bewoelkt, angenehm zu laufen. jetzt um 19h wird es dunkler, sieht nach regen aus.

fazit des tages: 5h 20min – 22km, nur 15min pause gemacht. an der nationalstr. ist es nicht wirklich gemuetlich.

seid alle lieb gegruesst, heute besonders gerald und linda, das suesse flitterpaerchen von der sziget. auf das wir uns alle naechstes jahr wieder treffen :))))

tag 24 23.10.07

heute haben wir eine 26km etappe vor uns. die ersten 3h geht es wieder an der nationalstr. lang. es nieselt fast durchgehend. mache in einer kurzen regenpause rast, die einzige heute. der regen wird schlimmer, die strecke schoener, zwar nur mit einem umweg, aber weg von der nationalstr. nach 5h bin ich, wie auch der digge, nass bis auf die knochen. der poncho ist von aussen genauso nass wie von innen. hatte natuerlich keine regenhose angezogen (das waere ja sonst einfach gewesen) und ueber die socken sind dann meine schuhe vollgelaufen. es sind 10grad und ich friere mir den ar… ab. um 17h sind wir in astorga, eine wunderschoene mittelalterliche stadt. in der herberge werden wir freundlich aufgenommen. die herbergsdame trocknet den diggen sogar mit einem handtuch ab. zum warten soll er aber in den keller. bus faehrt laut plan um 18.30h, da mir aber so kalt ist faehrt er erst um 18.50h. die heizung im womo mache ich auf hottest. raus aus den nassen klamotten und zurueck zum diggen. als ich ihn aus dem keller holen will, stelle ich fest, dass er mitlerweile schon wieder oben in der herberge unter dem schreibtisch der herbergsdame liegt, mit einem handtuch zugedeckt. sie sagt: er habe doch so gezittert alleine im keller :) ja, der digge kann herzen erweichen… es wurde mir noch angeboten hier zu duschen und zu kochen, aber als ich im womo war (mittlerweile schon 21h) bin ich gleich ins bett. alle 3 tage duschen langt und zu essen hatte ich noch eine thunfischsalatkonserve. gestern erzaehlte mir jemand, dass einer mit seinem hund und zelt unterwegs sei. der zieht das voll durch und schlaeft immer draussen. wie es dem wohl heute ergangen ist? der hat bestimmt kein zelt von jack wolfskin. der hund soll satteltaschen haben, wo er sein eigenes hundefutter schleppt. kruemel wuerde mir was erzaehlen. ist doch kein packesel. der poncho taucht nichts, meine regenjacke finde ich nicht, ist wohl zuhause bei oma geblieben. handschuhe habe ich auch keine mit. nachts sind es um die 6grad aber die sonne hat es ja bis jetzt morgens immer wieder rausgerissen. jetzt wo die sonne nicht durch die wolken kommt, ist es schon arg frisch. mal sehen wo ich mir handschuhe kaufen kann.

fazit des tages: 7h – 26km, jetzt wo die fuesse und beine nicht mehr das problem sind muss ich es schaffen mit dem wetter klarzukommen. irgend was ist immer :)

gruesse euch und heute besonders mikkel, danke fuer deine wuensche. hoffe natuerlich, dass bei dir auch alles gut laeuft.

tag 25 24.10.07 heute mal um 9h los. da es heute nicht regnet, möchte ich noch ein paar bilder von astorga machen. um 10h sind wir dann aus astorga raus. der weg ist toll, wird zwar gebirgiger aber die landschaft ist grossartig. kleine dörfer, fast jahrhunderte alt, aus dem gebaut was das land so hergibt – kleine bis grosse felssteine. um 16h sind wir in rabanal. die erste herberge (heisst hier in spanien albergue) an der hauptstrasse möchten die nicht das ich krümel da parke. also weiter im dorf umschauen. suche die albergue, die in meinem reiseführer besonders gelobt wird und als freundlichste auf dem weg angepriesen wird, na dann schaun wir mal was die zu dem diggen sagen. ein pärchen aus chicago machen hier hospitaleros (ehrenamtlich seinen urlaub für die herberge und für die pilger da sein, meist bei kirchlichen herbergen üblich). sie spricht sogar deutsch (hat bis zum 9. lebensjahr in österreich gelebt). er ist stocksteif, war jahrelang beim millitär. stellt euch einen buttler vor. denke erst er kommt aus england, er meint aber al capone war sein vater und pustet in seine fingerpistole. die tochter von den beiden hat auch zuhause einen goldi, somit geht krümelparken klar. da sie aber auch kein spanisch können, muss ich mir wo anders ein taxi rufen. also wieder zur herberge die uns nicht wollte. die spanische dame ist nun wenigstens so nett und ruft mir ein taxi, möchte aber das geld für das taxi im voraus von mir haben – komisch. als das taxi um 17h kommt, frage ich was jetzt mit dem geld sei, sie gibt den taxifahrer den vollen betrag, dachte erst, sie wolle sich was davon einstecke. aber wohl eh egal, hier auf dem land sind die eh alle miteinander verwand, bleibt also in der familie. der kurs für die strecke ist schon wieder viel zu hoch und er möchte mich auch gerne morgen fahren, dann aber für noch mehr. er ist für diesen bereich der zuständige taxifahrer… sehr geschäftstüchtig. in der albergue zurück war der digge mal wieder everybodys darling. als ich nach einer dusche frage, werde ich das erste mal nach meinem pilgerpass gefragt. ohne den ginge das leider nicht… der buttler blieb ernst und stur. zeigte mein tagebuch mit den ganzen stempeln. keine chance, der buttler bat mich nun die albergue zu verlassen und ging aus dem raum. ich bedankte mich bei seiner frau und gerade als ich gehen wollte kam der buttler mit einem neuen pilgerpass und machte einen stempel von der albergue rein und sagte: nun sei alles official… :) ich wurde ins herbergebuch als pilger eingetragen und leistete meine spende. jetzt war ich das erste mal auf dem weg ein offizieller pilger. nach dem duschen habe ich mir in der küche gnoggis in der pfanne mit olivenoel gebraten, mit gekochtem ei, parmesan und einer carbonarasouce war das mal ein richtiges festessen. die anderen pilder sind alle auswärts essen gewesen, so war ich mit dem chicago-pärchen alleine. heute ist vollmond hier in spanien. sitze noch eine zeitlang mit dem diggen vor der albergue. in den schlafräumen wird musiziert. um kurz vor 21h drehe ich noch ne letzte doggirunde und hau mich dann hin.

fazit des tages: immer wieder faszinierend wie der digge nach anfänglicher skeptzisch die herzen im sturm erobert. der buttler meinte noch, wenn der digge nicht wäre, hätte er sich nicht erweichen lassen (war aber spass, glaub ich jedenfalls). jetzt habe ich doch ein pilgerbuch…

grüße des tages heute an marc (der eklige), würde mich auch mal über ein lebenszeichen von dir freuen :)

tag 26 25.10.07 eigentlich wollte ich ja keine langen etappen (mehr als 20km) mehr machen, da ich aber dem dreisten taxifahrer von gestern das geld nicht gönne, werde ich heute in die nächst grössere stadt ponferrada (32km) laufen. da ist der nicht mehr zuständig… müsste so gegen 19h ankommen. heute geht es durchs gebirge. gerade als ich mir bei einem fliegendem händler brot kaufen will, kommt der buttler aus der albergue und sagt, brot hätten sie genug, dass brauche ich nicht zu kaufen. ich solle zum frühstücken doch rein kommen. also frühstücke ich drinnen :) die beiden sind schon fleissig am saubermachen und die anderen pilger sind schon ausgeflogen. ich helfe dann noch gerne beim abwasch und werde anschließend herzlich verabschiedet (ich sehe sie ja heute abend aber der abschied vom digge muss jetzt sein). der buttler meint noch, er habe sich mit krümel unterhalten und ich solle doch schon mal laufen und ihn dann heute abend abholen. krümel möchte mal einen tag hier bleiben… im womo waren es beim aufstehen 6grad, draussen gefühlte unter 0. brauche unbedingt handschuhe. so laufe ich dann in voller wintermontur mit dem diggen los. im schatten ist noch raureif und die pfützen sind gefrohren. es ist so wie an einem kalten tag am lagerfeuer, vorne von der sonne warm, hinten kalt. beim laufen wird einem auch warm, vor allem bei steigungen aber in den pausen kühlt man dann aus und es ist kalt. wie soll man sich da richtig anziehen? die berge sind landschaftlich der hammer. wie in der lüneburger heide, halt nur in den bergen. die dörfer sehr alt und wunderbar erhalten oder liebevoll detailgetreu wieder restauriert. fühle mich in eine andere zeit zurückgesetzt. um 16h habe ich meine 20km voll. von der kraft her, könnte ich jetzt gut schluss machen und das womo holen. der digge sucht auch schon herbergen und setzt sich vor bodegas, in der hoffnung das ich ihn da liegen lasse. er wird ja beim parken immer so toll umsorgt (gefüttert). das hat er jetzt raus… aber da der preis für das taxi der gleich bis zur nächsten stadt ist, laufe ich weiter. es sind zwar nur 32km (da hatte ich doch schon mehr:) aber durch die berge schlaucht es schon sehr. um 19h sind wir in ponferrada. nach 20min habe ich die albergue gefunden. der herbergsvater, ein hospitalero, ist mir nicht so sympatisch. eine spanierin übersetzt mein anliegen und er stimmt wiederwillig zu. um 20h schaffe ich es noch einmal ihn daran zu errinnern, dass er mir doch ein taxi rufen wollte. der taxifahrer ist super nett. er hat jahrelang auf gran canaria touris gefahren und kann englisch. der weg zurück durch die berge (serpentinen) dauert fast eine stunde und er lässt fähr den taxameter an. der erste nette und fähre taxifahrer in spanien :) er bestätigt mir auch noch mal, dass hier viele taxifahrer nicht ehrlich sind. um kurz nach 22h bin ich wieder beim diggen, ne letzte runde und dann ins bett…

fazit des tages: die letzten 2 tage waren landschaftlich umwerfend, hoffe das geht bis santiago so weiter.

gruss des tages heute an das kifferbärchen, hier wurde morgens um 10h schon ein joint rumgereicht, dass wäre bestimmt was für dich…. :*

tag 27 26.10.07 wolfgang hat heute geburtstag. heute ist wieder ein tag wo ich gerne in deutschland und somit speziell in achim wäre. wenn ich sowieso nicht so oft an ihn denken würde, würde ich jetzt sagen, ich denke heute besonders an ihn/dich. da ich gestern zwei etappen gelaufen bin, mache ich heute noch einen tag pause in ponferrada. durch die berge habe ich auch ein wenig muskelkater bekommen. ausserdem brauche ich doch handschuhe :) . gehe kurz ins centrum und finde einen outdoor laden ud einen supermakt. wieder zurück in der alberge setzt ich mich mit dem digge in den garten und lese ein wenig. die spanierin die mir gestern übersetzt hat, läd mich zu ihren freundinnen zum essen ein. es gibt baguetts mit schinken, sandwiches und einen schluck wein. zum nachtisch apfelkuchen. die 3 damen (zwei kommen aus gran canaria, eine wohnt hier) unterhalten mich so den nachmittag :) ich treffe noch daniela aus nürnberg, die jetzt schon zwei monate unterwegs ist. sie kommt gerade aus dem krankenhaus, lag da 5 tage, weil sie sich den magen verdorben hatte. abends (der digge ist im womo) sitze ich noch fürn ne stunde in der albergue (um mich aufzuwärmen) und klöne noch mit den pilgern.

fazit des tages: der taxifahrer von gestern kam heute morgen noch kurz vorbei um zu fragen wie es mir geht. merke: nicht alle taxifahrer sind banditen.

grüße des tages gehen heute natürlich an wolfgang, hätte so gerne noch mit dir telefoniert, aber mein akku war erst um 21h wieder bereit. das ist hier alles nicht so einfach mit dem aufladen. um 21h war dein handy leider schon aus. somit auf diesem wege noch mal alles gute und liebe zu deinem heutigen ehrentag… drück dich ganz doll.

tag 28 27.10.07 am morgen verabschiede ich mich von daniela, sie wird mit dem bus weiter nach santiago fahren (ist noch zu schwach zum laufen), da sie aber nicht den rest bis zum abflug hier verbringen will, möchte sie die letzten tage noch an die küste (finisterra) verbringen. aus der stadt raus bin ich ohne zeichen einfach mal nach gefühl am fluss lang gelaufen und am ende aber doch wieder auf den camino gestossen. viele kleine vororte, viel asphalt. heute ist es eine 24km etappe. die letzten 8 gehen dann wieder in die berge. auf den letzten 4 treffe ich auf annette (dortmund) und tony (australien). wir sind gemeinsam auf dem weg noch bei einem weinbauern eingekehrt und haben käse, wurst und wein verköstigt. später sagte er uns noch, dass alles was wir sehen, sein land sei. wir haben bei einem millionär gegessen. gemeinsam sind wir dann nach villafranca del bierzo weitergepilgert. in der albergue konnte ich zwar den diggen parken aber nicht bleiben – zu steil zum parken und schlafen. bin an den stadtrand gefahren, den einstig in die morgige etappe. der taxifahrer hat korrekt abgerechnet und mir seine karte für morgen gegeben, geht doch…

tag 29 28.10.07 bin heute wieder um 10h gestartet. treffe heute auf mehr pilger als sonst (die werden ja schon immer um 8h aus der herberge geworfen) später erfahre ich das die uhrzeit umgestellt wurde :) nach einer stunde treffe ich auf annette, jenny (aus hamburg, lebt aber schon seit 5 jahren in england) und tony, wobei tony sich gerade übergibt. er hat gestern oktupussuppe gegessen und sieht wirklich übel aus. nach dem ich ihn mit einer dose cola verarztet habe sind wir noch zusammen zum nächsten ort und haben ihm ein taxi gerufen. mit annette und jenny alias merri poppens (beide mädels haben heute ihre rucksäcke vorgeschickt, zum schluss der etappe kommt noch eine schwere steigung. jenny hat nur eine kleine bauchtasche aber egal ob jemand was benötigt hat, sie zog es aus ihrer kleinen tasche. so hat sie jetzt den spitznamen marri poppens weg) bin ich dann weiter. nach drei stunden brauchte ich eine pause und die mädels sind alleine weiter. 15km an der bergstr. und dann wieder in die wildnis. in einem bergdorf treffe ich auf eine alternative albergue. eine österreicherin ist beim caminolaufen hier hängen geblieben. sie bietet mir an hier mit dem diggen zu schlafen. habe aber nichts dabei und nachher komme ich hier auch nicht weg :) vor den letzten 4km mache ich noch eine pause, so dass mich die beiden mädels wieder einholen (können). die letzten kilometer gehen wir dann wieder zusammen. wir sind jetzt in galicien und hier wird dudelsackmusik gespielt. sehr sympatisch, dass hat alles, auch landschaftlich (ok, etwas höhere berge hat es hier schon) einen irischen flair. in der herberge in cebreiro kümmern sich die pilger um den diggen. der örtliche taxifahrer will für die 35km wieder viel zu viel, denkt ich brauche in… habe aber noch meine visitenkarte von dem netten taxifahrer wo das womo steht. das gesparte geld lege ich abends mit annette in wein an. wir haben noch bis 1h mit einheimischen geplaudert und nach dudelsackmusik getanzt.

tag 30 29.10.07 da ich noch alles für ein leckeres rührei im womo habe, mache ich mir ein paar wegbrote. da wir auf ca. 1200m höhe sind, sitzen wir heute in einer wolke fest. also regenkleidung an und los. laufe heute nur mit annette. die etappe hat heute 39km, wir entscheiden uns für eine teilung und gehen nur nach triacastela. in den bergen zieht sich auch die hälfte der strecke ins unentliche hin. berg auf, berg ab. landschaftlich wunderschön, aber halt sehr anstrengend. um 17.30h erreichen wir die albergue. um 18.30h soll sogar ein bus fahren. um 18.20h sitze ich brav an der beschriebenen bushaltestelle. um 19.30h bin ich des wartens leid und rufe mir in einer bodega ein taxi. das taxi gehört zum restaurant und es wird korrekt abgerechnet. abends gehe ich mit den anderen meine erste paella essen und schaffe es wenigsten mal meine mails abzurufen. es ist so schön von euch zu lesen, teils nur kurze, teils lange mails wo ihr von euren altag schreibt. ist ein stück zuhause, was ihr mir da gebt. das problem mit dem taxi habe ich nicht alleine. eine dame aus irland musste heute für 20km 35? bezahlen (sie war fusskrank). die spanier sind insgesamt nicht sehr gastfreundlich. mehrmal auf dem weg lese ich "german go home" oder "german free camino". in den tavernen werden erst die spanier bedient und dann die pilger. menschen 2. klasse. das würde mir jetzt schon von vielen erzählt. heute hatten wir mittags einen platz in einer taverne, den wir nach 10min wieder räumen sollten. unsanft würden wir verscheucht, weil die wirtsleute jetzt essenzeit hatten. annette hatte sich eine suppe bestellt, wie sich jetzt rausstellte hat sie aber nur den sud bekommen, die guten sachen wurden jetzt selber gegessen. erschreckendes erlebniss…

tag 31 30.10.07 heute starten wir um 9.30h. treffe annette und jenny noch in der albergue und wir starten zusammen. annette ist heute ein wenig kniekrank und wir lassen es ruig angehen. die berge gehen an die substanz. landschaftlich schön. der perrostab kommt oft zum einsatz. einmal ist der digge jetzt schon gebissen worden. der schreck war aber schlimmer, es ist zum glück nichts passiert. einmal wollten die perros zu 4 auf den diggen los. annette hat schon mehrmals steine zum werfen aufgehoben. heute sind es nur rund 18km. um 16h haben wir sarria erreicht. die albergue liegt in einer fussgängerzone und der digge darf nicht mit rein. die pilger wollen abwechselnd beim diggen bleiben. suche den busbahnhof und der nächste fährt um 18h. um 19h bin ich wieder bei der albergue. halbstündlich (es war kalt) haben sich die pilger bei der krümelwache abgelöst. echt toll von denen. sie haben auch gewartet, dass wir zusammen zum essen gehen können. australien, irland, frankreich, canada und deutschland am esstisch vereint. leider war das essen nicht so toll, halt ein pilgermenü. ein franzose hatte wärend des essens sehr starke schmerzen, rheuma oder so. für den notfall habe ich noch schmerztabletten von sandra dabei (mit morfin). die haben geholfen. anschließend sind wir noch was trinken gegangen. hatte heute mal wieder das gefühl dazu zu gehören.

tag 32 31.10.07 helloween laufe heute erst um 9.30h los. annette und jenny haben schon um 9h beim womo vorbei geschaut, war aber noch beim müsliessen. treffen uns bestimmt dann später noch. die etappe hat 22km. gegen 10.30h treffe ich auf die anderen beiden und wir laufen zusammen weiter. machen viele pausen und genießen den schönen tag. jeder erzählt ein stück persönliches und wissenswertes. habe voll lust heute helloween zu feiern und nerve die anderen beiden so lange bis wir beschließen eine kürbisbowle in der albergue zu machen. gegen 17.30h treffen wir in portomarin ein. mein bus geht um 18.45h und so kaufen wir noch gemeinsam die zutaten für die bowle ein. einen kürbis bekommen wir hier nicht, aber ich kann ja noch in sarria schaun. noch tanken. neben der tanke in sarria ist ein grosser supermarkt und dort finde ich auch zwei kleine kürbisse. verfahre mich zwei mal und so bin ich erst um 21h wieder zurück. wir beginnen gleich mit dem zubereiten und setzen uns warm eingepackt mit kerzen nach draussen. die herberge hat keinen aufenhaltsraum, nur ein öffentliches restaurant. vom wirt bekommen wir noch einen selbstgebranten ausgegeben. bis 1h sitzen wir so noch zusammen draussen (um die 0grad), happy hellowen muss an oma gerda denken, letztes jahr hat sie uns noch zu helloween ihren schönsten kürbis aus dem garten spendiert…

tag 33 1.11.07 heute stehe ich (eher unfreiwillig, der hund muss ja raus) erst um 10h auf. könnte auch so wieder ins bett gehen. langsam lasse ich alles angehen. um 12h raffe ich mich auf und laufe los. heute sind es rund 24km. für die ersten 3 brauche ich eine stunde. um 15h mache ich eine stunde pause. heute ist nicht mein tag. habe gestern wohl ein wenig zu tief in die bowle geschaut :( die strecke an der landstrasse geht, heute ist feiertag in spanien und somit wenig verkehr. teilstücke gehen durch die wälder. mit anbruch der dunkelheit um 19h (kirchturmuhr schlägt sieben) erreichen wir palas de reis. die anderen gehen gerade zum essen. parke den diggen bei der albergue und schliesse mich an. wir sitzen heute zu 19 an einem grossen tisch zusammen. um 21h muss ich aber los, falls die herberge um 22h schließt. 40min warte ich auf ein taxi und bin erst um 22.30h zurück. jenny hat noch beim diggen gewartet, die herberge macht erst um 23h zu. wieder zu bergig in der stadt, fahre zum schlafen an den stadtrand.

tag 34 2.11.07 heute könnte ich auch ohne weiteres länger schlafen. da ich aber mal wieder duschen muss und es abend sonst so spät wird stehe ich um 8h auf. fahre noch wieder zur albergue um mir einen stempel zu holen. treffe auf annette und jenny und wir laufen zusammen los. nach ein paar kilometern werden die aber so langsam oder ich zu schnell und ich laufe mit dem diggen alleine weiter. gegen mittag treffen wir uns in einer taverne wieder und machen zusammen pause und laufen nun wieder zusammen. heute haben wir bis arzua eine 29km etappe vor uns. wir finden aber nach 26km eine albergue in ribadiso direkt an einem fluss. da wir langsam laufen und viel pause machen (in melida haben wir in einem restaurant, welches in den reiseführern als ein geheimtipp angegeben wird, oktupus gegessen. der oktupus wird einfach in einem kochtopf mit heissem wasser gekocht und mit der schere klein geschnitten. auf einem holzteller mit gewürzen und oil angemacht und mit holzspießchen verspeißt. eine für galicia typische speise) sind wir erst um 19h angekommen. taxi zum womo und dann noch duschen. die temparatur ist um die 4grad. die duschen sind nach oben freiluftduschen und das wasser kalt. konnte gar nicht so schnell zittern wie ich gefroren habe. anschließend habe ich noch mit den anderen in der angrenzenden bar zusammen gesessen und mit annette backgammon gespielt. noch was zu spanien: da jenny spanisch spricht, hat sie mir in der bar beim taxirufen geholfen und dann haben wir noch kurz bis zur ankunft des taxis zusammen gesessen. als ich dann los bin wurden die beiden nicht mehr bedient. sie wollten noch was essen und wurden erst nach einer stunde mit nachdruck bedient. der mann war ja nicht mehr da, wie können die dann schon essen? nicht nur die hunde sind hier schlecht dran. am abend gesellte sich noch justin aus australien zu uns. jenny war schon mal paar tage mit ihm gelaufen und freute sich so sehr ihn wieder zu sehen (bis über beide ohren verliebt?!) werde wohl morgen mit annette alleine laufen ???:)

tag 35 3.11.07 laufe heute, wie schon geahnt, mit annette alleine. jenny ist um 9h mit justin los. erst jenny und dann 5min später justin, wie süss:) bis santiago sind es noch ca. 45km. des laufens müde machen wir uns auf den weg. die strecke ist schön. es geht durch eukaliptuswälder. da es sehr viele steigungen gibt, ist es aber sehr anstrengend zu laufen. bin froh das ich nicht alleine laufe, so hat man jemanden der einen ablenkt. die muskulatur hat sich nun aufgebaut aber die sehnen kommen an die belastungsgrenze. bräuchte eigentlich mal einen tag pause, aber dann verliere ich den anschluss zu den anderen. keine leichte entscheidung. da es nur eine taverne auf dem weg gibt, machen wir nur eine pause und essen einen salat spezial. der trägt seinen namen zu recht. der salat war grausam. etwas grüner salat, rotkohl aus der dose, ein spagel aus der dose, krautsalat aus der dose, eine halbe tomate, ein halbes ei und eine ananasscheibe aus der dose. thunfisch war alle. die pilger werden hier echt teilweise abgezockt. so laufen wir also gemeinsam und motivieren uns gegenseitig. nach 28km sind wir völlig erledigt. die albergue die wir finden ist aber schon voll. also weiter bis zur nächsten. nach weiteren 8km erreichen wir lavacolla, einen vorort von santiago am flughafen. da annette keine lust mehr auf herbergen hat (in der letzten zum beispiel, mit den kalten duschen, haben die mit 35 pilgern in einem kleinen raum zusammen geschlafen, mit all den schnarchen und ausdünstungen die das nun mal so mit sich bringt), schauen wir nach einem hotel. um mittlerweile 19h finden wir ein 3 sterne hotel. beteilige mich am zimmerpreis um nachher mal warm zu duschen. der taxifahrer ist über 60 und wohl noch nie aus santiago raus gefahren und ein so schlechter autofahrer das mir angst und bange wird. die knapp 35km fahrt ist eine höllenfahrt. da er die herberge nicht kennt und den weg auch nicht findet, lasse ich mich 2 km vor der herberge absetzen. blos raus aus dem taxi. im dunkeln geht es dann zur herberge weiter. zum glück habe ich ja das feuerzeug von anke und jürgen mit eingebauter taschenlampe. es hat mir auch jetzt treue dienste geleistet. zurück im hotel nutzte ich dann das bad, ja eine badewanne. santioago empfängt jeden wie er es verdient hat, auf mich wartete ein vollbad. als ich in die badewanne steige, muss ich schmerzhaft festellen, dass ich mir am hintern einen wolf gelaufen habe. ja am hintern. wohl wieder eine falsche unterhose angehabt, die mir die pobacken wund gescheuert hat. nach dem bad schaue ich noch mit annette "schlag den raab", ein perfekter tagesabschuss…

tag 36 4.11.07 ankunft in santiago de compostela heute habe ich mit annette vereinbart, das jeder die letzten 10 kilometer bis zur katedrale alleine läuft. um 12h ist eine grosse pilgermesse, da treffen wir uns dann alle wieder. da die anderen gestern nicht so weit gelaufen sind, mussten die schon um 4h aufstehen. ich starte um 9h und erreiche die katedrale um 12.02h. bis auf den letzten platz ist alles voll. lausche (um den diggen nicht zu lange unbeaufsichtigt zu lassen) der andacht 10min (mehr kirche muss für mich auch nicht sein) und warte dann draussen beim diggen. anschließend treffen wir uns dann und gehen gemeinsam ins hotel in der city. letztes mal taxi fahren, gemeinsamer stadtbummel und das besuchen des jakobssags in der katedrale. um 19h treffen wir uns alle zum essen. wir finden eine bodega mit tapas (richtiges spanisches essen) und feiern zusammen den camino. bis auf tomy treffe ich alle wieder. bewegende momente… nachts wollen wir noch in eine disco, finden aber keine und verlieren uns. gehe noch mit toni (australien) zum burgerking und erfahre, das wir deutschen auch in australien nicht beliebt sind (sch… 2. weltkrieg, da haben wir heute noch mit zu kämpfen) aber toni hat seine meinung geändert. er hat auf dem camino nur nette deutsche kennen gelernt. das die spanier blöd sind, da stimme ich ihm zu… um 1h liege ich wieder beim diggen im womo.

5.11.07 wir versuchen noch mit jenny einen rückflug zu organisieren, möchte sie dann aber in ruhe alleine machen. sie möchte sowohl mit uns heute schon nach finisterra aber auch morgen mit toni und hellen mit dem bus fahren. wir verabschieden uns bis morgen. unser letztes ziel: finisterra, das ende der welt. noch 100km. hartcore pilger laufen die auch noch, wir fahren mit dem womo… auf dem weg halten wir noch an einem supermarkt und kaufen ein. als wir die küste erreichen (endlich meer) machen wir am strand frühstückspause. der digge kann hier nun endlich seinen caminostaub abwaschen. nachmittags erreichen wir finisterra. wären andere hier traditionell ihre sachen verbrennen, teils schuhe, shirts und unterwäsche, grillen wir ein saftiges stück fleisch und essen leckeren selbst gemachen salat. wir bestaunen den sonnenuntergang und anschließend die milchstrasse, wieder ein perfekter abschluss vom camino.

6.11.07 nach einem ausgiebigen rühreifrühstück bringe ich noch eine stoffente, die mir sandra geschenkt hat, an den fels wo auch die anderen pilger persönliche dinge abgelegt haben. jenny ruft an, dass sie jetzt mit hellen und toni im ort angekommen sind. da es noch 3 km zu laufen sind, hole ich sie ab. alle zusammen am camino nullpunkt, wir essen zusammen und fahren dann wieder in den ort zurück. parke mein womo am hafen und gehe mit den anderen noch in eine bar. wir wollen billiard spielen. nach einer halben stunde konnten wir uns auch auf die regeln festlegen. ein durcheinander. in england und australien spielen die so anders, zum beispiel kann nach einem foul die gegnerische manschafft 2x spielen. toni ist ein so guter spieler, dass er jedes seiner doppelpartnerspiele gewinnt. hut ab. anschließend gehe wir noch essen. es wird ein sehr nobles fischrestaurant ausgesucht. als ich sehe, das eine hummerpaella 56? kostet will ich erst gehen, dann stellt sich aber herraus, dass es hier auch pilgermenüs für 10? gibt. wir werden spitzenmäßig bedient, bekommen ausgezeichnete speisen. wieder ein gelungener abschluss. da annettes flug morgen mittag geht und sie den bus früh nimmt, verabschieden wir uns noch bei einem glas bier in der bar. schon bewegend wie man sich in so kurzer zeit so freundschaftlich nahe kommen kann. beschließen per email in kontakt zu bleiben.

7.11.07 jetzt sind es schon 6 monate. bin den camino gelaufen und es hat sich nicht wirklich was verändert. ziellos laufe ich immer noch durch die gegend. du fehlst mir, muss erstmal wieder lernen alleine klar zu kommen. die letzten 2 jahre sind wie eingebrannt, besonders das letzte halbe jahr mit dir. es ist alles so traurig.

als ich aufstehe steht plötzlich tomy vor mir. das wiedersehen ist riesig. wir planen am strand zu frühstücken, da sein bus nach santiago um 16.45h geht, haben wir nicht viel zeit. an einer bar fragen wir noch nach dem weg zum strand und treffen auf lara croft (findet tomy auch, ist wohl eine männersache- insider) und sie erzählt von ihrem camino. sie kommt aus frankreich und ist seit 2 monaten unterweg. sie ist von einem hund gebissen und 5x von männern belästigt worden. einerseits kein wunder, sie läuft immer alleine und in einem sehr kurzen rock den camino, andereseits ist das kein grund sie als freiwild zu sehen. sie sagt, für 2 monate und über 1500km ist das schon ok, sie habe doch ein messer (ein kleines klappmesser) und würde sich schon zu helfen wissen. komischerweise redet keiner, auch die anderen pilger nicht, über den weg und die landschaft, sind wir ja alle selber gelaufen. es wird immer über das leben/erlebte und dem was es mit sich bringt geredet. so verbringe ich die stunden mit tomy am strand und wir reden über alles mögliche. das meer ist zwar zu kalt zum baden, aber die sonne ist schön warm. treffe hier auch noch auf die anderen beiden pilger die mit ihren hunden unterwegs sind. der eine ist michael, ein obdachloser aus deutschland, der schon seit 30 jahren unterwegs ist und manu, spanier, der schon seit 2 monaten wandert. manu war lange jahre beim spanischen millitär, eine wirklich interessante persönlichkeit. bringe tomy noch zum bus und entschließe mich die nacht heute am strand mit den anderen zu verbringen. parke das womo 3 gehminuten vom strand, so spare ich mir das zeltaufbauen und geselle mich zu den anderen pilgern. wir sitzen zusammen am lagerfeuer (brasilien, schweden, schweiz, korea und italien) und singen zusammen. jeder dankt mit einer kleinen ansprache nacheinnader dem camino, es werden haare abgeschnitten und verbrannt und wieder gegessen und gesungen. um 1h habe ich die nötige bettschwere und gehe mit dem diggen ins womo. die anderen feiern noch stunden lang weiter…

den nächsten tag verbringe ich noch mit den anderen und mache mich dann auf den weg nach portugal, aber das ist eine andere geschichte…

ich danke euch, dass ihr mich auf dem camino begleitet habt und an meinem weg anteil genommen habt. freunde sind etwas so schönes und ich freue mich, dass ich euch zu meinen freunden zählen kann.

bis die tage und auf bald, euer maik und krümel

Es gibt 3 Kommentare.
Deine Meinung?

  1. Hallo, Maik,
    würdest Du wieder mit Deinem Hund den Camino gehen? Ich würde so gerne mit Leo, meinem Mischling Golden Retriever/cocker Spaniel den Weg gehen. Aber macht sehr viele Probleme, nicht wahr? Keine Unterkunftsmöglichkeit und Einkehr auch kaum, oder? Kannst Du mir darüber mehr berichten? Danke Dir, Helga

    sagte Helga am 12.12.2008 um 17:54 Uhr #

  2. Hallo Helga,

    wenn Du meinen "Camino" durchliest, dann erkennst Du, das Spanien sehr Hundeunfreundlich ist. Ich konnte auf Grund der Jahreszeit nur im Wohnmobil schlafen. Wenn Du im Sommer läufst, bleib noch die Möglichkeit mit einem Zelt zu übernachten, aber als Frau würde ich das nicht alleine machen, bzw. nur auf dem Gelände von Herbergen. Allein reisende Frauen werden gerne als Freiwild angesehen...

    Lieber Gruß, Maik

    sagte Maik am 24.01.2009 um 03:13 Uhr #

  3. hallo herr christiani,

    ich hoffe, es geht ihnen gut. habe mal in ihrem tagebuch rumgelesen und bin ziemlich beeindruckt ... in vielerlei hinsicht. in der hoffnung, dass mein text hier nicht gleich veröffentlicht wird, traue ich mich mal zu fragen, ob sie noch programmierarbeiten übernehmen? viele grüße aus hude, melden sie sich doch mal, s.f.

    sagte sabine am 06.05.2010 um 20:03 Uhr #

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Name
Maik und Krümel
Alter
47
Ort
28832 Achim
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Alle Reisen von Maik und Krümel

Camino de Santiago

Bin mit meinem Hund Krümel von Pamplona nach Santiago de Comostila gelaufen. 700 km die ich in Wort und Bild festgehalten habe.