Mit dem Ultraleichtflieger über Namibia
Angekommen!
10.02.2003 |
Hallo LIVETRAVELer, hier ging alles drunter und drüber. Wir haben immer bis in die Nacht geschraubt oder andere Probleme gehabt! Dann, wegen schwerer Gewitter, drei Tage in der Wüste festgesessen – ohne Telefon. Jetzt wieder in Swakop , aber nur eine Stunde, dann die Skelettküste entlang nach Norden!
Die ersten Eindrücke bisher: Unser erstes Hotel: Die Villa Wiese in Swakopmund. Eine angenehme unkomplizierte Backpacker Lodge. Schlichte Zimmer ohne Nachtischlampen, aber eine nette Bar mit Sitzsäcken und kühlem Bier, alles ausnehmend freundliche Leute. Villa Wiese wird gut bewacht. Außer diesem kleinen schnuffigen Hund lebt hier noch ein in die Jahre gekommener Hund, der schon gewisse Ähnlichkeit mit einem abgewetzten Steifftier hat.
Nach der Ankunft in Swakopmund erst mal ein Strandspaziergang. Könnte doch fast St.Peter Ording sein – wenn da nicht die Palmen wären! Anne und Andreas, die schon seit Anfang Januar in Namibia sind, haben für uns zur Begrüßung und Einstimmung eine Bootstour gebucht. Das erste Tier in nächster Nähe: Robbe Robin taucht neben dem Boot auf und kommt auch prompt an Bord.
Pelikane begleiten das Boot eine Weile. In Swakop kursiert die story, ein Pinscher hätte vor kurzem die Pelikane am Strand etwas zu mutig angebellt und schnapp! War er im Schnabel eines Pelikans verschwunden. Man hörte ihn noch in der Luft weiterkläffen und das Pinscherschwänzchen guckte ein Stück raus. Auf Wiedersehen kleines Hündchen. Und da kommt auch schon der nächste Gast. Dicke Robben kann man streicheln.
An die Arbeit! Der Container wird geöffnet. Darin haben sich auf dem Seeweg die 8 Ultraleichtflugzeuge nach Namibia bewegt. Jetzt muss geschraubt werden. So sehen sie aus, die Trikes, die Fahrgestelle für die Ultraleichten. Im Augenblick noch verpackt. Und so sehen die Flieger aus, die mit den Teilen in die Luft gehen. Von links nach rechts: Peter, Erwin, Wolfgang, Uschi, Andreas R, Christian, Andreas S, Claudius. Es fehlt Anne, die zur Zeit mit Alexia den ersten Großeinkauf macht.
Am Spätnachmittag fahren wir in die Dünen zum Grillen. Anne und Andreas haben noch jede Menge Leute eingeladen, die sie hier kennengelernt haben. Duneparty! Die Party von oben. Die „Einheimischen“ haben Mengen fangfrischen Fisch und Austern (die wachsen hier an der Küste und sind köstlich – hoffentlich werden sie bald zu uns importiert) mitgebracht. Mitten in den Dünen sitzen, im Sand tanzen, die erste Nacht unter freiem Himmel schlafen – wir bekommen das Gefühl angekommen zu sein.
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Mit dem Ultraleichtflieger über Namibia
Für LIVETRAVEL.net berichten wird Guido Howoldt aus Hamburg. Guido wird wechselweise den Allrad-Versorgungswagen per GPS zum nächsten Betankungspunkt navigieren, oder als "Passagier" in einer der zweisitzigen Maschinen die Linsen für LIVETRAVEL offen halten.
Mit ihm im Wagen ist Alexia, die Köchin und Anne, die Freunden von Andreas.
Guten Flug!











