NamibiaMit dem Ultraleichtflieger über Namibia

Prolog - wie alles begann.

06.02.2003 |

10 Ultraleichtflieger aus Süddeutschland fahren zusammen nach Namibia. Warum? Na zum Fliegen. Und warum nach Namibia? Weil man da toll fliegen kann. Jedenfalls versprachen sich das die beiden Flieger Anne und Andreas S. als sie vor 2 Jahren ihren Urlaub in Namibia verbrachten. Sie hatten eine Connection übers Internet zu einem namibischen Ultraleichtflieger bekommen. Knuppi aus Windhoek, der Hauptstadt Namibias, kaufte bei Andreas und Bernds Firma einen Propeller, und lud die deutschen Kollegen in sein Heimatland ein.

Im Sommer 2002 lief Andreas über den Flugplatz in Griesau bei Regensburg und fragte wer Lust hätte eine Flugtour in Namibia mitzumachen. 8 weitere Flieger waren begeistert und die Planung konnte beginnen.

Ein Container wurde geordert, die Ultraleichten auseinandergebaut, verpackt (in 12 Gitterkisten und 20 Ikea-Sten-Regale), und im Dezember verschifft. Ziel: Walvisbay, Namibia.

Anne und Andreas fliegen schon Anfang Januar 2003 nach Namibia um den Container in Empfang zu nehmen. Aber wer kommt nicht an? Der Container. Viel Telefonieren, viele Fragen. „Tomorrow, tomorrow“ war die meistgehörte Antwort. Und es hing nicht an den chaotischen Namibiern, sondern an den durchgeknallten Norddeutschen. Doch tatsächlich, eine Woche später kam am Swakopmunder Flughafen ein riesiger LKW an, zusammen mit zwei Zollbeamten und 5 Trägern. Die Zollbeamten wollen natürlich wissen, was ganz hinten im Container ist! Und alle Gitterkisten mussten ausgeräumt werden, um dem Zoll zu beweisen, dass ganz hinten im Container keine Waffen, Schmugglerware oder sonstiges lagert. Doch mit dem Material was da zum Vorschein kam konnten die Zöllner auch nichts anfangen und ihr misstrauen blieb.

Anne hatte die gute Idee, den Zollbeamten einen Ultraleichtflieger im dortigen Hangar zu zeigen. Und das half. Sie waren beruhigt und die Gitterkisten durften wieder eingeräumt werden. Anne und Andreas verbrachten 4 entspannte Wochen, flogen nach Norden, checkten ein bisschen die Lage auf verschiedenen Camps im Land und begrüßten am Freitag, den 7.2. ihre Kollegen in Swakopmund, Namibia!

Da waren sie also angekommen: Uschi und Wolfgang, Christian, Andreas R, Erwin, Claudius, Bernd und Peter. Und Bodenpersonal haben sie auch mitgebracht: Guido fährt das Versorgungsauto, Alexia kümmert sich um die Küche. Es kann losgehen!

Es gibt keine Kommentare.
Deine Meinung?

Fragen? Kommentare? Irgendwas...?

*


*

* muss sein, leider...
² sagen wir auch nich' weiter. Versprochen!

  • «
  •  Bericht 1 von 4 
  • »
Userbild
Name
Guido Howoldt
Alter
jung geblieben
Ort
Hamburg
Webseite
---

Alle Reisen von Guido Howoldt

Mit dem Ultraleichtflieger über Namibia

Für LIVETRAVEL.net berichten wird Guido Howoldt aus Hamburg. Guido wird wechselweise den Allrad-Versorgungswagen per GPS zum nächsten Betankungspunkt navigieren, oder als "Passagier" in einer der zweisitzigen Maschinen die Linsen für LIVETRAVEL offen halten.
Mit ihm im Wagen ist Alexia, die Köchin und Anne, die Freunden von Andreas.
Guten Flug!