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Treffpunkt 18. Dezember, 21 Uhr, Ushuaia

18.12.2007 |

Mitte des Jahres fristete sie ein Schnapsideedasein in meinem Kopf. Ich ließ sie frei, sie wurde belächelt, drum floh sie geniert. Anfang Oktober war sie immer noch obdachlos aber ausgenüchtert. Sie suchte sich ein neues zu Hause und nistete in meiner Mutter Kopf. Dort wuchs sie so schnell, dass meine Mutter einen Ableger in meines Bruders Gedankengarten pflanzte und düngte. Beide gediehen. Schon Anfang November trugen sie Früchte. Einstimmig klang es über den Atlantik: "Treffpunkt 18. Dezember, 21 Uhr, Ushuaia." Ich nahm sie beim Wort und reiste im Dezember immer tiefer in den Süden.

Heute ist der achtzehnte, die Uhr schlägt neun, ich bin pünktlich am Ende der Welt angekommen. Und vor mir stehen von einem Ohr bis zum anderen grinsend: Mama Ilse und Bruder Max!

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² sagen wir auch nich' weiter. Versprochen!

Ushuaia. Mama Ilse und Bruder Max in EntdeckermonturUshuaia. Blick auf die Stadt vor feuerländischer BergkulisseUshuaia. Zaungetragener Blick auf die StadtUshuaia. Zaun in die UnendlichkeitUshuaia. Tanzender ZaunUshuaia. Man liebt ZaunUshuaia. KahnUshuaia. Von hier laufen die Schiffe in die Antarktis ausUshuaia. LuftikusUshuaia. GeflügelUshuaia. Friedhof. Plastikblumen und SpitzengardinchenUshuaia. Die Liebe zur Fotografie liegt mit Sicherheit in den   Genen...
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Name
Friederike von Bistram
Alter
32
Ort
Hamburg
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Alle Reisen von Friederike von Bistram

Südamerika Rundreise

Hallo! Ich bin Friederike, 31, und im „wahren Leben“ Grafikerin in Hamburg. In Kürze verlasse ich dieses „wahre Leben“ vorübergehend und tausche es gegen einen Traum: Ich werde für 10 Monate durch Südamerika reisen. Die Route ist offen, und wie sagt man so schön, der Weg ist das Ziel.
Ich möchte Spanisch lernen, Menschen begegnen, Tango tanzen, fotografieren und schreiben, Berge erklimmen, das Blau der Ozeane mit dem Himmel vergleichen und frische Luft atmen…
Letzteres wird wohl hintangestellt werden müssen, denn meine Reise beginnt in einer 12-Millionen-Metropole mit trügerischem Namen: Buenos Aires. Am 29. August geht es los, und schon am 3. September werde ich „eingeschult“, um meinen sehr überschaubaren Wortschatz, der sich bislang auf „Hola“ und „Un café con leche, por favor“ beschränkt, reisetauglich auszubauen.