IslandIsland

24.08.2002

24.08.2002 |

Von Egilsstadir nach Höfn, zuerst wieder auf einer Schotterpiste durch’s Landesinnere, dann entlang der Südstküste auf der Austurlandsvegur. So begann unser Tag nachdem wir zur Abwechslung mal ausgeschlafen und uns ein ausgiebiges isländisches Frühstück mit allen erdenklichen Extras gegönnt haben. Wir sind ja schliesslich im Urlaub!

Das Meer bot uns einen schönen, herben Anblick. Dem Wetter konnte man beim Wechseln sozusagen zuschauen. Die Schönheit und Ruhe der Landschaft kann man mit Worten wahrscheinlich kaum gerecht werden, wir hoffen die Bilder sprechen für sich:

Ansonsten ist hier alles sehr ruhig, die Dörfer hier bestehen nur noch aus einzelnen Höfen und Supermärkte sind im 50 km-Abstand in Tankstellen untergebracht. Soweit zur Zivilisation. Weniger zivilisiert fanden wir unterwegs ein „Museum“ über eine berühmte isländische Fotografin und Gesteinsforscherin. Aufgemacht war alles wie üblich, Hinweisschild für eine Sehenswürdigkeit, Erklärungstafel.

Als wir in das „Museum“ hinein sind, haben wir allerdings festgestellt, dass der Besitzer des Nachbarhauses dieses Haus gebaut hat, darin Kaffe und Kuchen anbot und Eintritt kassierte, für einigen Schriftverkehr und nichtssagende Fotos. Und das eigentliche Haus der Fotografin um das es ging, nebenan unzugänglich war und erst vom Nationalmuseum zu Besichtigung aufbereitet wurde. Naja, das Wetter war schön, der Kaffe gut, was solls.

In Höfn angekommen sind wir erstmal in einen wahnwitzig modern aussehenden Supermarkt mit Kunstecke und haben im Anschluss auf einer knallblauen Sofagarnitur einen Kaffe getrunken, bevor wir auf Quartiersuche sind.

Als wir es gefunden hatten, wurden wir 2 km weiter in ein eigenes Haus gebracht. Hier waren wir die ersten Gäste, sehr viel später sollten noch einige folgen. Das Haus war prima, mit Garten, das Wetter immer noch schön, also haben wir uns mal in die Sonne gesetzt.

Die Ausstellung über Gletscher, die wir in Höfn unbedingt ansehen wollten, hat abends von 20 bis 22 Uhr nochmals geöffnet, das fanden wir mal spannender als tagsüber. Die Ausstellung war, wenn auch ziemlich durcheinander aufgemacht, recht interessant. Wir wissen jetzt, das Gletscher blau sind, da das die einzige Farbe des Sonnenlichtes ist, die nicht durch das Eis durch geht sondern reflektiert wird und je dichter das Eis, desto blauer!

Dann sind wir noch, nur weil wir das in Deutschland nicht können, um 22 h nochmal in den Supermarkt ;-)

P.S.: Wir wollen ja nicht nur Islands schöne Seiten zeigen, hier ist auch einiges (vieles) recht runtergekommen.

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² sagen wir auch nich' weiter. Versprochen!

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Kerstin & Stefan
hat nur 14 Bilder geschickt
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Kerstin & Stefan Beuter
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jung geblieben
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Reutlingen
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Alle Reisen von Kerstin & Stefan Beuter

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Endlich machen wir, Kerstin (26) und Stefan (34) Beuter aus Reutlingen, unseren Traum wahr! Wir reisen in ein nordisches Land!
Als begeisterte Skifahrer lieben wir den Schnee und die etwas kühleren Gefilde. Badeurlaub war noch nie unser Ding. Deshalb sind wir die letzten Jahre im Urlaub mit unseren Motorrädern z.B. durch die Dolomiten, die französischen Seealpen oder die Nockberge getourt. Eben überall wo es extrem kurvig ist und die Landschaft schön - Island!