Island
Prolog
15.08.2002 |
Angekommen
Gestern, Donnerstag, ging es endlich los. Abfahrt 14:40 h in Reutlingen. Ganz untypisch waren wir megapünktlich in Frankfurt und haben praktisch als erste eingecheckt. die folgenden zwei stunden Wartezeit haben wir mit dem lesen der Reiseführer verbracht und uns überlegt, was wir die drei Tage in Reykjavic alles anstellen wollen.
Der Flug ging schon ganz nett los, da wir, dank unserer lieben „Reisebürofrau“ Katja Dietterle, als Flitterwöchler von der Crew mit 2 Piccolos und Knabberzeug empfangen wurden. auf dem Flughafen (übrigens ein superschönes Gebäude, sowohl von innen als auch von aussen) hat schon ein Bus auf alle ankommenden gewartet, der uns schön vor den gewünschten Hotels abgesetzt hat.
Mit zwei Stunden Zeitverschiebung waren wir nach knapp einer Stunde Busfahrt um 23 h isländischer zeit (1 h MEZ) im Hotel. Auf der Fahrt hatten wir Zeit uns alles genau anzusehen. die Landschaft ist schon zwischen Flughafen und Reykjavic ganz besonders, wenn auch ganz karg, aber schön. Vor allem der Himmel war gigantisch.
Leider hatten wir auf dem Flughafen keine Zeit ein Foto zu schiessen und dann war dieser grandiose Himmel nicht mehr da. Vielleicht können wir ihn heute abend festhalten. Auf jeden Fall macht hier alles einen sehr amerikanischen Eindruck.
Ok, von Amerika kennen wir nur Salt Lake City als ländliche Gegend. Aber auch hier hat es extrem viele rote Leuchtschriften, die Polizei-Autos sehen sehr amerikanisch aus und es gibt viele Videotheken. In der direkten Innenstadt soll es ja anders sein, aber bisher kommt uns alles noch vor wie ein riesiges Industriegebiet. Um uns davon zu überzeugen gehen wir jetzt gleich los.
16.08.2002
Wie angekündigt, ging es am heute (Freitag) in die Stadt. Zu unserer Freude konnten wir feststellen, dass alle Wege nach Reykjavik führen, zumindest alle Busse, die an unserem Hotel vorbeifahren.
Der Tag begann sehr gut und wir können sagen, Island, das Land in dem die Busfahrer noch nette Menschen sind. Kleiner Tipp, entweder passend pro Person 200 KR in Münzen bereithalten, oder auf einen Busfahrer hoffen, der so freundlich ist einen anderenfalls umsonst mitfahren zu lassen. Unserer war sogar so nett, dass er extra für uns angehalten hat, um uns aussteigen zu lassen, damit wir durch die Haupteinkaufsstrasse laufen können und nicht mit ihm aussen rum ins Zentrum fahren müssen.
Nach dieser Busfahrt haben wir die Stadt bei bewölktem Himmel und stürmigem Wind zu Fuss erobert und mussten feststellen, dass folgendes das Stadtbild prägt:
Cadillacs und Riesen-Jeeps, viele, teilweise sehr schöne, Cafes, viele teure Klamottenläden, viele Kinderklamottenläden, Restaurants aller Herren Länder, überdurchschnittlich viele Friseure, überdurchschnittlich viele Baumärkte und Unterwäschegeschäfte, tolle bunte Häuser, die aussehen, als ob sehr viel selbst daran rumgebastelt wird und es keine baulichen Auflagen gibt.
Andererseits unglaublich schöne moderne Architektur.
Aber alles in allem wirkt die Stadt, als ob sie kurz vor dem Aufbruch sei, immer bereit den Ort zu wechseln, sehr Campingplatzstylig.
Als Beispiel für so ein modernes Gebäude muss man unbedingt das Rathaus erwähnen, das im See (Tjörk = Teich) im Stadtzentrum steht. Direkt gegenüber steht dann allerdings wieder eine Kirche, die man auch im wilden Westen hätte fotografieren können.
Wir mussten immer wieder feststellen, dass uns unser erster Eindruck, dass alles sehr USA-Stylig ist, nicht getrügt hat.
Im übrigen sind wir sehr daran interessiert, was ein durchschnittlicher Isländer so verdient. Hier ist alles ohne Ausnahme extrem teuer.
Bevor wir den Marsch zurück in unser Hotel angetreten sind, haben wir noch die Nationalgalerie, die Hallgrimskirkja und das Art Museum, das sich allerdings als normale Galerie herausstellte, besucht.
Erwähnenswert ist allerdings nur die Hallgrimskirkja, von deren Turm man einen wirklich unglaublichen Rundblick über Reykjavik und Umgebung hat. Den Eintritt von 300 KR / Person in diese sehr junge Kirche (erbaut in den Achtzigern) kann man sich allerdings sparen, da die Karte nirgends kontrolliert wird.
That’s all for today..
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- Kerstin & Stefan Beuter
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- jung geblieben
- Ort
- Reutlingen
- Webseite
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Alle Reisen von Kerstin & Stefan Beuter
Island
Endlich machen wir, Kerstin (26) und Stefan (34) Beuter aus Reutlingen, unseren Traum wahr! Wir reisen in ein nordisches Land!
Als begeisterte Skifahrer lieben wir den Schnee und die etwas kühleren Gefilde. Badeurlaub war noch nie unser Ding. Deshalb sind wir die letzten Jahre im Urlaub mit unseren Motorrädern z.B. durch die Dolomiten, die französischen Seealpen oder die Nockberge getourt. Eben überall wo es extrem kurvig ist und die Landschaft schön - Island!















